Ziele im neuen Jahr erreichen – ohne Vorsätze!

ziele-im-neuen-jahr-erreichen-header

Ziele im neuen Jahr erreichen – ohne Vorsätze!

Ziele im neuen Jahr erreichen: Schon haben wir wieder Januar und es fühlt sich an, als würde man vor einem unbeschriebenen Blatt sitzen. Doch was fängt man damit an? Hast du auch noch tausend Dinge, die du gerne erreichen oder lernen möchtest? Im Beruf vorwärts kommen, neue Länder bereisen oder privat einen Schritt nach Vorne machen? Vielleicht selbstbewusster werden oder neue Freunde finden?

Heute im Artikel gibt es konkrete Tipps, wie du 2019 zu deinem Jahr machen kannst. Denn mit etwas Planung wirst du sehr viel mehr erreichen, als du dir vorstellen kannst – und am Ende des Jahrs dann hoffentlich auf eine tolle Zeit zurück blicken.

Bewusst werden und Ziele formulieren

Die meisten Menschen überlegen sich gegen Ende des Jahres kurzfristig Vorsätze für das neue Jahr – totaler Blödsinn! Damit stresst man sich nur selber und wir wissen alle, dass fast 100% der Vorsätze sowieso nicht eingehalten werden. Warum? Weil sie ohne das große Bild vor Augen zu haben gemacht werden. „Mehr Sport treiben“ oder „gesünder essen“ sind löbliche Vorsätze aber ohne ein großes „Warum“ da hinter wirft man sie schnell wieder über Board.

Als erstes ist also wichtig, dass du dir eine halbe Stunde oder Stunde Zeit nimmst, um zu überlegen, was du eigentlich noch erreichen möchtest. Fang im Großen an und arbeite dich von hinten zurück nach Vorne.

Dabei hilft: Ein Blatt nehmen und in verschiedene Abschnitte unterteilen. Zum Beispiel

  • Privates
  • Beruf
  • Familie & Freunde
  • Beziehung
  • Gesundheit

Überlegt euch, was ihr innerhalb dieser Punkte im Laufe eures Lebens erreicht haben möchtet und formuliert 2-3 Stichpunkte dazu aus.

Zum Beispiel unter „Privates“: Ich möchte selbstbewusst und zufrieden sein. Ich möchte alle Kontinente bereist haben. Ich möchte ein Buch veröffentlicht haben.

Von groß zu klein

Habt ihr die Ziele für jeden Bereich für euer gesamtes Leben definiert, so könnt ihr dann schauen, was ihr in den nächsten 10 Jahren „erledigt“ haben müsst, um zu diesen Zielen zu gelangen. Wenn ihr noch alle Kontinente bereisen wollt, wäre es so sinnvoll zu sagen, dass man in spätestens 10 Jahren vielleicht die Hälfte bereist haben sollte.

Auch das macht ihr für alle Abschnitte von Privat bis Gesundheit (bzw. eben die Abschnitte, die ihr für euch gewählt habt).

Anschließend geht ihr noch einen Schritt weiter und überlegt, was ihr dann in den nächsten 5 Jahren machen müsst, um das 10-Jahres-Ziel zu erreichen. Zum Beispiel mindestens einen anderen Kontinent bereisen.

Und dann wird es wirklich toll – denn dann könnt ihr überlegen, was das für euch im nächsten (also diesen) Jahr bedeutet. Zum Beispiel anfangen für die Reise zu sparen!

So habt ihr in der Zeit überlegt, was euch wirklich wichtig ist und in Schritte unterteilt, wie ihr das Ziel erreichen könnt. Dabei werdet ihr merken, dass ihr gar nicht an allen euren Zielen jetzt sofort und in diesem Jahr arbeiten müsst. Eine Erleichterung, die sicherlich Stress nimmt.

Das Jahr planen

Nun habt ihr zumindest schon mal eine Übersicht. Das neue Jahr darf nun geplant werden, indem ihr priorisiert und Deadlines setzt. Ihr wollt in 2019 eine Beförderung bekommen? Dann überlegt euch, wie ihr diese erreichen könnt bzw. was dafür nötigt ist. Eine Fortbildung? Ein besseres Netzwerk aus Leuten, die euch unterstützen können? Unterteilt auch dieses Jahr wieder in Etappen, in denen ihr etwas erreichen wollt – wie z.B. die Fortbildung fertig haben oder 10 neue Kontakte gemacht haben. Dann könnt ihr super schauen wann die nächsten Fortbildungen oder Networking-Events stattfinden und alles in euren Kalender eintragen.

ziele im neuen jahr erreichen

Prioritäten setzen: Zeit für dich einplanen

Wie gerade schon gesagt ist es aber wichtig, dass ihr euch nicht übernehmt. Wer sich vor Enthusiasmus den gesamten Kalender und das ganze Jahr 2019 verplant, der wird sich davon überwältigt und eingeengt fühlen. Eure Ziele im neuen Jahr erreichen wird klappen, wenn ihr die Ziele mit Bedacht wählt und einteilt.

Neue Gewohnheiten zu entwickeln (wie Sport) ist über einen längeren Zeitraum notwendig, zu einer Fortbildung zu gehen eher einmalig. Sucht euch daher für einmalige oder sich selten wiederholende Schritte die richtigen Zeitpunkte raus. Und als allerwichtigstes: Beginnt euren Kalender nicht mit den Aufgaben, sondern mit eurer Freizeit! 

Notiert euch für das Jahr schon einmal unter Vorbehalt, wann ihr Urlaub nehmen wollt. Zum Beispiel im Frühjahr eine Woche, im Sommer zwei Wochen und gegen Ende des Jahres noch einmal einige Tage. Dann schreibt für jeden Tag mindestens eine Stunde in euren Kalender, die nur für euch ist. Zum Durchatmen, zum Entspannen, zum genau das tun, was ihr tun möchtet. Außerdem einen Tag die Woche, an dem ihr euch länger Zeit für euch nehmt.

Ja, das wird eure mögliche Zeit für alles Weitere ganz schön einengen – aber das ist gut! Denn ihr selber und euer Wohlbefinden sollte immer an erster Stelle stehen. All eure Pläne sollen und können sich daran anpassen.

Ziele im neuen Jahr erreichen

Das Tolle an einem Plan ist: Hat man ihn ein mal, so muss man sich nicht mehr damit abmühen. Ihr wisst, welche Checkpoints in eurem Werdegang ihr wann erledigen wollt und ihr wisst, wie ihr dort hin kommt. Steht euer Plan einmal, so könnt ihr ihn einfach befolgen und spart euch Stress und Zeit. Aber natürlich heißt es nicht, dass ein Plan für immer in Stein gemeißelt ist!

Es ist sogar wichtig, sich die Zeit zu nehmen, ab und zu seinen Plan zu reflektieren. Ziele und Wünsche ändern sich. Umstände auch. Die kleineren Checkpoints könnt ihr ein mal im Quartal unter die Lupe nehmen und überprüfen, ob ihr mit eurem Plan für das Jahr noch hin kommt. Sollten sich große Ziele ändern, dann ist es natürlich sinnvoll sich auch noch einmal den großen 10-Jahres-Plan anzuschauen und anzupassen.

Generell gilt: Wenn ihr Probleme habt euren Plan umzusetzen, dann ist der Plan einfach nicht gut.

Entweder, weil eure Motivation für das Ziel nicht ausreicht oder weil ihr euch zu viel vorgenommen habt.

Die Motivation hinter dem Ziel

Findet ihr es schwer, euch für euren Plan und eure Ziele zu motivieren? Dann horcht unbedingt noch einmal in euch rein, ob ihr diese Ziele wirklich verfolgt und warum überhaupt. Steht auf eurer Liste vielleicht „abnehmen“ weil ihr denkt, dass das einem Schönheitsstandard entspricht oder weil ihr euren Körper gesund und fit halten wollt? Und warum wollt ihr gesund und fit sein?

Man sagt: Frag mindestens 5 mal warum und du wirst am Ende deine echten Beweggründe kennen. Wenn du dann am Ende da stehst und deinen Beweggrund selber etwas blöd findest, dann macht es mehr Sinn an deinen Glaubenssätzen zu arbeiten, als dir ein Ziel zu setzen, dass du gar nicht wirklich erreichen willst!

Das ist am Anfang gar nicht so einfach, also sei nicht zu hart zu dir, wenn du erst im Laufe des Jahres merkst, dass dich ein Ziel doch nicht aus dem tiefsten innern interessiert. Dafür kannst du deinen Plan ja immer ändern und dir anpassen – immerhin ist es DEIN Plan.

Das könnte dich auch interessieren

glaubenssätze 

Zu viel vornehmen

Auch das ist ein Problem, was nicht selten vor kommt und dem ich mich selber oft schuldig bekennen muss. Gerade in der Euphorie endlich einen Plan zu haben und jetzt durchstarten zu können, will man oft zu viel auf einmal. Man merkt dann nach einigen Wochen, dass man nur von Termin zu Termin hetzt und gar nicht mehr zur Ruhe kommt. Vielleicht sogar zu wenig Zeit für Selbstfürsorge oder Freunde hat. Auf Dauer geht das nicht gut und es wird Zeit, den eigenen Jahresplan noch einmal zu überprüfen.

Gibt es Meilensteine/Checkpoints, die ihr verschieben könnt? Muss wirklich jetzt in einem Jahr all das erreicht werden, oder kann man es noch über die Zeit weiter aufteilen? Überlegt euch einfach, ob es wirklich schlimm wäre ein Ziel erst ein Jahr später zu erreichen oder nicht. Meistens stressen wir uns selber zu sehr und vergessen, dass unser Plan und vor allem auch Spaß machen soll!

Denn immerhin versuchen wir damit, uns selber zu verwirklichen. Aber ob wir das mit 25, 35 oder 45 tun ist eigentlich vollkommen egal. So abgedroschen es auch klingen mag: Die Reise ist immer auch das Ziel. Wenn wir uns nur quälen vergessen wir den Moment zu genießen. Dabei ist der eigentlich das Wichtigste.

Das könnte dich auch interessieren

 positive affirmationen the one buchtipp

Bilcredits

Photo by rawpixel on Unsplash

Photo by Gaelle Marcel on Unsplash

No Comments

Post A Comment