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Vorsätze einhalten: Mehr Sport machen

Vorsätze einhalten: Mehr Sport machen
[Beitrag enthält Werbung] Hand aufs Herz: Wer von euch hat dieses Jahr den Vorsatz, mehr Sport zu machen? Und wer nimmt es sich ehrlich gesagt nicht zum ersten Mal vor (aber hat es bisher nicht umgesetzt)?

Das kennen wir sicher alle. Der gute Wille ist da, aber dann kommt eben doch der Alltag dazwischen oder man kann sich nicht aufraffen, nach einem anstrengenden Tag noch zum Sport zu gehen. Deshalb habe ich hier für euch bombensichere Tipps, wie ihr es schafft euren Neujahrsvorsatz Sport endlich wirklich um zu setzen.

Tipp 1: Das richtige Fitnessstudio aussuchen

In welches Fitnessstudio man geht, ist einer der wichtigsten Faktoren, ob man Lust hat dran zu bleiben. Dabei geht es nicht nur darum, dass das Studio schnell und gut erreichbar sein muss, sondern vor allem auch, ob man sich dort wohl fühlt. Wie ihr wisst, trainiere ich im John Reed [Werbung]. Ich habe mich damals bewusst für das Studio entschieden weil es einfach cooler aussieht als andere. Die Atmosphäre ist dort mit der stylischen Deko, den Sesseln und Buchregalen eine ganz andere als in einem sterilen, austauschbaren Fitnessstudio. Ein bisschen wie ein zweites Wohnzimmer – in dem man alle Geräte zur Verfügung hat, die man eben so braucht. Und noch dazu mit guter Musik und oft sogar einem DJ, der live auflegt.

Welches Studio für euch das Richtige ist, müsst ihr ausprobieren. Nehmt euch die Zeit, in verschiedenen Studios Probetraining zu machen und die Örtlichkeiten, Geräte und die anderen Kunden, die hier trainieren, unter die Lupe zu nehmen. Im John Reed könnt ihr natürlich auch kostenlos rein schnuppern – einfach vorbeigehen oder auf der Website direkt einen Termin aus machen.

Das John Reed in Düsseldorf an der Berliner Allee

Tipp 2: Smarte Ziele setzen

Zugegeben: Das kommt aus dem Projektmanagement – aber man kann es wunderbar auch im Alltag für alles an Projekten nutzen. Und ein guter Vorsatz ist ein Projekt. Ein SMARTes Ziel steht für:

S: spezifisch
M: messbar

A: aktivierend

R: realistisch
T: terminiert

Das bedeutet, ihr müsst euch konkrete Ziele setzen, die ihr auch erreichen könnt und euch ein festes Enddatum setzen. Wählt Ziele immer so konkret wie möglich, damit ihr zwischendurch überprüfen könnt, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Das motiviert!
Ein Beispiel für ein schlechtes Ziel: „Nächstes Jahr mehr Sport machen.“

Die Frage ist ja eigentlich, warum ihr mehr Sport machen wollt. Abnehmen? Ein Sixpack bekommen? Nicht mehr schnaufend Treppen hoch gehen müssen?

Dann könnte eine SMARTe Zielformulierung so lauten: „Bis zum 30.06.2020 habe ich 10kg abgenommen.“ Nun habt ihr ein Datum (terminiert), ein messbares Ziel (10kg), es spezifisch formuliert (Bis zum…), es ist realistisch und auch motivierend (habe ich…). Darauf aufbauend könnt ihr euch überlegen, wie ihr dieses Ziel erreicht.

Tipp 3: Einen Plan machen

Euer Ziel steht, jetzt muss der Plan geschmiedet werden. Ab und zu mal ins Fitnessstudio zu gehen, wird sicher nicht zielführend sein. Überlegt euch also genau, welche Zwischenschritte euer Ziel benötigt, damit es klappt. Nehmen wir hier das Beispiel Sixpack antrainieren: Dafür solltet ihr euch einen passenden Trainingsplan suchen/zusammenstellen (oder von einem Personal Trainer aufsetzen lassen!) und gleiches für eure Ernährung anstreben. Unterteilt die Zeit bis zum Ende eurer Deadline in einzelne Abschnitte, in denen ihr euch Zwischenziele setzt. So könnt ihr immer überprüfen, ob ihr auf dem richtigen Weg seid. Wenn ihr nämlich nach zwei Monaten schon eure Zwischenziele nicht erreicht habt, werdet ihr vermutlich auch am Ende nicht euer Ziel erreichen. Dann heißt es: überlegen, ob das Ziel für euch realistisch war oder ob ihr euch anders motivieren müsst.

Tipp 4: Motivation

Motivation für Sport zu finden ist nicht einfach. Selbst für mich nicht – wenn ich es ein mal einreißen lasse, dann muss ich mich wieder total aufraffen, auch wirklich zu gehen. Daher ist das Zauberwort: Routine.

Wenn wir etwas routiniert tun, fällt es uns leicht. Vielleicht erinnert ihr euch noch an eure ersten Fahrstunden mit dem Auto? Dort musste man ganz bewusst an die Schaltung denken und welches Pedal mit welchem Fuß wann getreten werden soll. Das war anstrengend und obwohl man nicht viel gemacht hat, war man am Ende der ersten Stunden ganz schön k.o. Mittlerweile schaltet und fährt man, ohne darüber nach zu denken. Es ist nicht mehr anstrengend.

Ganz genau so wird es tatsächlich auch mit dem Zum-Sport-Gehen, wenn man die Routine drin hat!

Woran liegt es, dass uns das Aufraffen so schwer fällt?

Daran, dass wir uns hier überwinden und eine Entscheidung treffen müssen. Stellt euch Überwindung und Entscheidung als ein gefülltes Glas vor, dass wir jeden morgen voll in die Hand gedrückt bekommen. Bei jeder Überwindung und jeder Entscheidung, die wir treffen müssen, kippen wir ein kleines bisschen von dem Wasser im Glas aus. Und am Ende des Tages ist meistens nichts mehr übrig. Wenn nichts mehr übrig ist, finden wir es umso schwieriger, uns zu überwinden. Unser Kontingent für den Tag ist aufgebraucht und die Wahrscheinlichkeit, dass wir uns drücken, um ein Vielfaches höher.

Tipp 5: Timing ist alles

Daher der letzte Tipp, der es euch leichter macht eine Routine rein zu bekommen. Trickst euch selber aus. Wenn ihr erst abends zum Sport könnt und es euch schon oft schwer gefallen ist, euch dann noch auf zu raffen, nehmt die Sporttasche direkt mit zur Arbeit. Habt ihr sie ein mal dabei und fahrt direkt ins Studio, ist es leichter als noch mal zu Hause vom Sofa aufstehen zu müssen. Oder könnt ihr vielleicht sogar in der Mittagspause gehen? Vor der Arbeit? Den richtigen Zeitpunkt zu finden, an dem ihr noch genug Kontingent für Überwindung habt, ist das A und O. Und dann setzt ihr dass ein paar Wochen lang um – schon habt ihr die Routine und seid auf einem guten Weg, eure sportlichen Ziele zu erreichen.

Bildcredit:

Photo by Daria Shevtsova on Unsplash

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1 Comment

  • Jahn von Fitvolution 22. Januar 2020 10:48

    Hey Sarah,

    spannendes und wichtiges Thema. Ich kenne so viele, die sich im Januar wieder im Gym anmelden oder anfangen, wieder zu gehen. Die meisten haben große Vorsätze aber unkonkrete Ziele und schätzen sich einfach falsch ein. Deshalb finde ich die Tipps sehr wertvoll, die Du hier gibst.
    Beim Studio glaube ich, dass der Zeitaufwand für den Hin- und Rückweg sehr oft unterschätzt wird. Wer das bei sich richtig einschätzen kann, sollte sich entsprechend nicht bei einem Studio anmelden, wo er jedes Mal eine Stunde für den Hin- und Rückweg investieren muss.

    Liebe Grüße
    Jahn

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