Sorgen vergessen: 7 schnelle Tipps

Sorgen vergessen: 7 schnelle Tipps

Seine Sorgen vergessen?

Stress entsteht durch Sorgen. Hab ich noch genug Zeit, um alle meine Tagesaufgaben zu erledigen? Habe ich genug Geld, um mir etwas leisten zu können? Sollte ich, mir und der Umwelt zu Liebe, nur noch im Bio-Supermarkt kaufen? Wird jemandem der Pickel auf meiner Stirn auffallen?

Es gibt tausend Sachen, über die man täglich nachdenkt, sich sorgt und letztendlich damit Stress macht. Wer keine Zeit oder Lust hat, sich mit echten Entspannungstechniken zu befassen, für den gibt es zumindest 7 kurze Tipps, die tatsächlich auch schon helfen können, die Sorgen zu vergessen.

Klingt unmöglich? Ist aber wissenschaftlich untersucht worden!

Angenehmes riechen

Dass schöne Gerüche gleich die Laune bessern kennt jeder, der einmal das Liebligsgericht aus der Kindheit unerwartet gerochen hat. Aber dass es bestimmte Aromen gibt, die besonders effektiv dabei helfen positive Impulse zu senden, ist schon spannend. Das James Cancer Hospital in Ohio hat jedenfalls eine ganze Reihe verschiedener Aromen getestet und beispielsweise bei Grapefruit einen besonder positiven Effekt feststellen können. Die Studie ist natürlich nur eine Vorrunde gewesen und noch nicht mit in Stein gemeißelten Ergebnissen publikationsfertig – aber für unwahrscheinlich halte ich den Ansatz nicht. Wer an einer Gapefruit oder Orange schnüffelt, fühlt sich direkt erfrischt und mit neuer Energie versehen, die schnell die Sorgen und fiesen Gedanken verdrängt.

Sich mit Natur umgeben

An alle Frischluftphobiker und Asphaltanbeter: ihr seid tatsächlich gestresster und unglücklicher als die Treehugger, die in ihren Batikklamotten durch den Wald hüpfen. Man muss ja nicht diekt überteiben und in die Einöde ziehen, aber ab und an ein kurzer Spaziergang in der Natur senkt das Level von Stresshormonen im Körper unheimlich effektiv. Das zumindest sagt eine Studie aus, die sich mit dem japanischen shinrin-yoku, der Waldtherapie, beschäftigt.

Bewusster atmen

Klingt erst mal lächerlich und als moderner Mensch von heute fühlt man sich vermutlich ein wenig blöd, wenn man bewusst langsam und tief atmet. Aber wer Yoga macht, kennt die Lehre der Tiefenatmung und weiß, dass es augenblicklich entspannt, wenn man sich ganz darauf konzentriert in einer wellenförmigen Bewegung ein- und langsam wieder auszuatmen. Die bewusste Atmung führt dazu, dass sich zunächst der Körper entspannt und die Gedanken darauf folgen.

Früher schlafen gehen

Dieser Tipp dürfte ein Schlag für alle Nachteulen (wie mich) sein: spät ins Bett gehen wird mit sich widerholenden, neagtiven Gedanken in Verbindung gebracht. Das Gleiche gilt auch für Leute, die nicht genug Schlaf bekommen oder einen unregelmäßigen Schlafrhythmus haben. Aber man kann Abhilfe schaffen, indem man seine Schlafgewohnheiten langsam umstellt. Einfach geregelte Zeiten einhalten und dann lange genug schlafen. Es muss nicht einmal unbedingt vor Mitternacht sein, dass die Augen zufallen – auch, wenn es in der Zeit am gesündesten ist, die ersten zwei Schlafstunden zu erleben. Wer später schlafen geht, kann sich allerdings genau so gut erholen und so lange man sich hinlegt, wenn man müde ist (und nicht erst, nachdem noch tausend Aufgaben erledigt wurden), der sollte auf der sicheren Seite sein.

Die Sorgen aufschreiben

Moment: wenn ich meine Sorgen aufschreibe, soll ich sie besser vergessen können? Tatsächlich! Man kennt es vielleicht von Klausuren an der Uni oder in der Schule: man lernt, lern, lernt und wenn die Klausur dann geschrieben ist, ist das ganze Wissen plötzlich wie weggefegt aus dem Kopf. Bulimie-Lernen eben. Und einen ähnlichen Effekt kann es haben, wenn man seine Ängste und Sorgen aufschreibt. Stehen sie „wohl verwahrt“ auf einem Blatt Papier, muss man sie nicht mehr ständig im Kopf haben, um sie nicht zu vergessen. Das heißt: sie sind raus aus dem Kopf und stattdessen am besten im hintersten Eck der Wohnung versteckt.

Schooookolade

Frauen wissen das eigentlich sowieso. Und heißt es nicht eh schon im Volksmund so schön „Schokolade macht glücklich“? Allerdings solltet ihr jetzt nicht zu Vollmilch und extravaganten Kreationen greifen, sondern eher zu schlichter, dunkler Schokolade. Je höher der Kakaoanteil, desto bitterer schmeckt es zwar, doch desto höher ist auch der Effekt: beruhigte Nerven sind nur einer der vielen positiven Aspekte. Gesenkter Blutdruck, mehr Energie und eine gesündere Darmflora gibt es obendrauf.

Stricken, Häkeln, Handwerkeln

Ich gebe zu, dass mich persönlich Stricken nur aufregt (weil ich einfach zu blöd dafür bin), aber insgesamt verstehe ich den Ansatz hinter diesem Punkt: Wer die Hände beschäftigt, hat keine Zeit sich auch noch mit dem Kopf zu verausgaben. Deshalb hilft eigentlich jede Art von Beschäftigung der Hände, um direkt weniger an seine Sorgen denken zu müssen. Und sei es nur das Gestalten der nächsten Blätter im Filofax.

Was macht ihr denn so, um schnell zu entspannen?

7 Comments
  • Marie
    Posted at 13:55h, 15 Februar Antworten

    Schokoooolade <3 Wenn ich entspannen will, lese ich immer!

    • admin
      Posted at 10:45h, 16 Februar Antworten

      Jaaa, lesen soll auch super beim Stressabbau helfen! Da kann ich noch mal einen extra Eintrag drüber verfassen :)

  • Sonja
    Posted at 13:56h, 15 Februar Antworten

    Stricken ist echt super zum Entspannen. das mache ich auch unheimlich gerne :)

  • Amelie
    Posted at 13:57h, 15 Februar Antworten

    Stimmt, das mit den Gerüchen habe ich auch schon festgestellt. Sind ein paar gute Tipps dabei :)

  • Anne
    Posted at 10:41h, 16 Februar Antworten

    Ich schaue zum Entspannen immer etwas Fernsehn… aber ich glaub, ich probiere auch mal was von deinen Tipps ^^

    • admin
      Posted at 10:45h, 16 Februar Antworten

      Serien schaue ich dann auch oft, aber hab festgestellt, dass das nicht so gut klappt wie andere der Tipps hier. Bin gespannt, wie es dir damit geht, wenn du was Anderes ausprobierst :)

  • Patrizia
    Posted at 17:45h, 17 Februar Antworten

    Also das mit der Natur kann ich bestätigen.
    Hab 3 Jahre in Karlsruhe gelebt (OK, auch nicht gerade ein Paradebeispiel für eine tolle Stadt, aber egal) und hatte nuuur Stress. Sei es wegen knapper Zeit, viel Arbeit oder privatem. Seit ich wieder in meine Heimatstadt gezogen bin, bin ich sogar trotz Pendeln (ca. 1,5 Stunden pro Richtung) entspannter.
    Und weil ich weiß, dass jetzt gleich wieder Leute kommen „Waaas?! Du PENDELST?! Und dann über eine Stundeeee???!!!“: Ja, mache ich, denn ich verbringe die Zeit in Zug und StraBa mit Lesen und ob ich das dort oder daheim auf der Couch mache, spielt keine Rolle – somit ist es keine verlorene Zeit. ;D

    Handwerkeln kann ich auch bestätigen. Ich hab ein Art Journal (eigentlich eher ein Mixed Media Journal), in dem ich regelmäßig Seiten kreativ gestalte (stempeln, zeichnen, malen, kleben, …) und ich bin danach immer ausgeglichener – besonders, nachdem ich wieder was mit dem Hammer oder dem Messer bearbeitet hab. *evil grin*

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