Schwierige Menschen: So gehst du entspannt mit ihnen um

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Schwierige Menschen: So gehst du entspannt mit ihnen um

Wir alle kennen sie: Die Nörgler, Besserwisser, Sturköpfe, Egozentriker und Choleriker. Die schwierigen Menschen, mit denen wir eigentlich nichts zu tun haben wollen. Manchmal aber kann man sich seinen Umgang leider nicht aussuchen – zum Beispiel auf der Arbeit, in der Schule oder unter den Verwandten. Was also tun, wenn man auf solche schwierigen Menschen trifft, die einem den letzten Nerv rauben?

Im Artikel heute geht es darum, wie man schwierige Menschen emotional nicht an sich heran lässt und wie man sie in ihre Schranken weist. Diese 5 Taktiken helfen.

Wer sind schwierige Menschen?

Fangen wir erst einmal an zu definieren, wer oder was überhaupt schwierig ist. Ein paar kleine Macken hat nämlich sicherlich jeder und das ist völlig okay. Wirklich schwierig ist, wer eine Zusammenarbeite oder das Zusammenleben unnötig erschwert und an die Nerven und Substanz geht. In der Einleitung habe ich schon ein paar Beispiele genannt, aber natürlich gibt es noch einige mehr.

Schwierige Menschen sind:

  • Nörgler
  • Miesepeter
  • Besserwisser
  • Sturköpfe
  • Egozentriker
  • Psychopathen
  • Narzissten
  • Choleriker
  • Faulpelze
  • Tratschtanten
  • Jammerer

Wenn ihr davon schon direkt jemanden im Kopf habt, gibt es natürlich unterschiedliche Strategien, wie ihr mit diesen Typen umgehen könnt. Die Tipps hier helfen aber generell bei fast allen. Spezifisch etwas zu Narzissen habe ich bereits hier geschrieben: Narzissten erkennen.

Wieso sind manche Menschen schwierig?

Man kann dem Anderen bekanntlich immer nur vor den Kopf gucken und nur mutmaßen, warum sie sich verhalten, wie sie sich verhalten. Fakt ist aber: Die Beweggründe hinter dem Verhalten sind oft der Schlüssel dazu, dass wir mit diesen Menschen umgehen können. Denn keiner von uns mag es, einem der oben genannten Typen ausgesetzt zu sein. Andersherum mag auch keiner, der psychisch gesund ist, bei anderen als schwierig gelten. Dementsprechend haben wir schon mal einen gemeinsamen Nenner: Wir wollen keine schwierigen Menschen sein und nicht um uns haben.

Dies im Hinterkopf, fallen die folgenden Taktiken gegen schwierige Menschen deutlich einfacher.

mit schwierigen menschen umgehen

Taktiken gegen schwierige Menschen

Sich nicht angegriffen fühlen

Das klingt oft leichter, als es ist. Schon klar. Und noch dazu ist es etwas unfair zu verlangen, dass man selbst an sich arbeitet, wenn doch der Gegenüber der Blöde ist. Aber: Es macht die Dinge deutlich einfacher. Wer er lernt, Sprüche und Handlungen anderer nicht persönlich zu nehmen, der geht gelassener durch die Welt. Nicht nur ist das gut für den Blutdruck, sondern auch für die Laune. Macht ja schließlich keinen Spaß, sich über andere aufzuregen.

Noch dazu ist klar: Wer sich angegriffen fühlt, der reagiert defensiv oder gar aggressiv. Damit heizt ihr den Konflikt ein und letztendlich hat da keiner etwas von. Daher mein Tipp: Lernen, wie man Dinge nicht persönlich nimmt.

Zuhören

Gehen wir also davon aus, dass ihr den Tiefschlag eures Gegenübers nicht direkt kontert, sondern an euch emotional abprallen lässt. Dann könnt ihr noch einen Schritt weiter gehen – und zuhören! Du kannst beispielsweise deinen Gegenüber noch einmal fragen, ob er es so meinte, wie es bei dir an kam. Oder, ob du vielleicht die Aussage nur anders interpretiert hast. Fällt euch das nicht leicht, dann sagt lieber nicht so viel und hört tatsächlich zu. Lasst euren Gegenüber sprechen und erklären. Zwischen den Zeilen hört man dann oft heraus, wo das eigentliche Problem liegt und ihr könnt euch sicher sein, dass es nicht persönlich gegen euch geht.

Imitation

Tatsächlich ist bewiesen: „Gleich und gleich gesellt sich gern“ stimmt auf eine Art und Weise. Wer sich ähnlich verhält wie man selber, für den hat man meistens Sympathie. Steht euch also ein Kotzbrocken gegenüber, den ihr eigentlich nicht mögt, imitiert dezent seine Gesten, das genutzte Vokabular und die Mimik. Achtung: Natürlich nicht, wenn euch jemand aggressiv entgegen tritt. Wohl aber bei Besserwissern und Co. Überschlägt euer Gegenüber das rechte Bein, tut es auch. Stützt er sich mit dem Ellenbogen auf der Tischplatte ab, macht ihr es ebenso. Klingt zunächst merkwürdig, aber diese Spiegeltechnik wirkt – sofern man es nicht ins Lächerliche zieht, indem man es übertreibt.

Integrität wahren

Dazu gehört zum Einen, dass du auch weiterhin mit der anderen Person respektvoll umgehst. Wenn wir andere so behandeln, wie wir gerne behandelt werden möchten, dann nimmt das dem Gegenüber oft den Wind aus den Segeln. Aber es zeigt auch, dass man dich nicht aus der Fassung bringt und du den größeren Charakter hast. Wer sich klein macht, über den wird hinweg getrampelt. Wer hingegen zu sich und seiner Meinung steht, der wirkt respekteinflößend. Übrigens: Wenn gar nichts mehr hilft, darf man auch jederzeit ruhig aber bestimmt seine Grenzen aufzeigen. Ein „So lasse ich nicht mit mir reden“ und ein ruhige Abgang haben noch jeden schwierigen Menschen aus der Fassung gebracht.

Aus dem Weg gehen

Und der letzte Tipp ist so banal wie wirkungsvoll: Geht schwierigen Menschen aus dem Weg, wann immer es möglich ist. In jeder Situation, in der wir uns aussuchen können, wen wir in unserem Umfeld haben, sollten wir dies auch tun. Im Freundeskreis ist ein ewiger Meckerer? Sorry, aber dann geht die nächste Einladung eben aus Versehen in der Post verloren. Ihr könnt euren Arbeitskreis selber aussuchen? Dann wählt Menschen, mit denen ihr gut arbeiten könnt und die euch inspirieren, fordern und neuen Input geben können. Wählt immer weise, wen ihr in eurem Leben haben wollt.

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