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5 Tipps: Schlechte Laune sofort beenden

Kann man schlechte Laune sofort beenden? Aber klar!
Wir kennen es alle: diese Tage, an denen gefühlt alles grau ist. An denen uns langsame Fußgänger nerven, an denen wir schlechte Nachrichten scheinbar magisch anziehen und das Wetter einfach nicht mit spielt. Gründe für schlechte Laune gibt es unzählige – und wenn man etwas dagegen machen möchte, gibt es hier die 5 besten Tipps, die sofort helfen.

Schlechte Laune für die Gesundheit

Aber fangen wir erst einmal hier an: Schlechte Laune ist etwas völlig Normales. Jeder hat sie mal. Und jeder sollte sich auch mal haben! Schlechte Laune sofort zu beenden ist nicht immer die beste Lösung – denn tatsächlich sind wir psychisch gesünder, wenn wir auch die Tiefpunkte zulassen und aushalten können. Der gesündeste Umgang mit sich selber ist, einfach gegenüber seinen Gefühlen achtsam zu sein. Die Achtsamkeit hilft dabei festzustellen, woher die Gefühle eigentlich kommen.

Es ist also wichtig zu unterscheiden zwischen Tiefpunkten, die wir brauchen um Kraft zu sammeln und solchen, die sich zu einer Negativspirale entwickeln. Wer ständig schlechte Laune hat und sich über alles aufregt, der ist einfach unglücklich. Dagegen sollte man natürlich etwas tun. Wer hingegen grundsätzlich seine schlechte Laue verdrängt, der wird auch auf Dauer unglücklich werden. Horcht also in euch hinein warum ihr etwas gegen eure schlechte Laune tun wollt und nutzt die folgenden Taktiken, wann immer ihr das Gefühl habt, euch selber aus einer Negativspirale befreien zu wollen.

Bewegung als schlechte Laune-Killer

Seid ehrlich: wer von euch hat jetzt direkt gedacht, dass das blöde Tipps sind? Ich kanns verstehen, aber lasst mir erklären. Gerade wenn es einem schlecht geht, hat man oft gar keine Lust sich auch noch zu bewegen. Sport machen an sich ist schon für die Meisten von uns eine Überwindung – bei schlechter Laune wirkt es geradezu unmöglich, vom Sofa aufzustehen. Aber hey, ihr wolltet helfende Tipps – ihr kriegt sie!

Sport und Bewegung sind mit das Beste, was ihr machen könnt. Zum Einen hilft es, den Kopf aus zu schalten. Wer sich körperlich anstrengt, der fokussiert sich irgendwann nur noch auf seinen Körper, seine Atmung, den nervigen, kleinen Schweißtropfen, der einem den Nacken runter rinnt. Alle negativen Gedanken, Ängste und Wut haben in der Zeit Sendepause. Das ist gut, denn es gibt euch die Kraft und Ruhe, um einen Neustart in den Kopf zu bringen. Wer kurz das Gedankenkarussell zum stoppen bringt, der kann danach neu starten und seine Situation viel klarer betrachten.

Hinzu kommt, dass euer Körper bei starker Beanspruchung Dopamin ausschüttet. Das wird von eurem Körper benötigt, um die sportliche Leistung erbringen zu können – euer innerer Superantrieb sozusagen. Nach dem Sport sinkt dann der Dopaminspiegel wieder und dafür wird sein Gegenspieler – das Serotonin – ausgeschüttet. Serotonin reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus und es macht zufrieden und ruhig. Ihr werdet also direkt nach dem Sport merken, wie es euch besser geht.

Übrigens: Wer regelmäßig trainiert, der erhöht die Ausschüttung von Dopamin und Serotonin und sorgt dafür, dass dauerhaft das Stresshormon Cortisol im Körper gesenkt wird! Mehr gute Argumente für Sport findet ihr auch hier auf dem Blog.

Lachen, wenn einem nicht danach zu Mute ist

Noch so ein Tipp, der erst mal befremdlich klingt – aber funktioniert! Unser Körper und unser Verstand hängen einfach so dicht zusammen, dass man beide leicht austricksen kann. Der Eine reagiert nämlich immer auf den Anderen. Hängen wir faul den ganzen Tag rum, so schlägt das irgendwann aufs Gemüt. Andersherum können wir mit einfachen Mitteln uns selber dazu bringen zu glauben, dass wir gut drauf sind.

Wenn wir Lachen oder auch nur breit grinsen, dann bekommen wir nach ca. 60 Sekunden definitiv bessere Laune! Wie das alles funktioniert, erklärt Vera Birkenbiehl auf Youtube:

 

Dankbarkeit üben

Mit Dankbarkeit ist definitiv nicht der fürchterliche Spruch „Aber anderen geht es noch schlechter“ gemeint. Wann immer das jemand zu euch sagt, lauft von dieser Person weg, so schnell ihr könnt. Denn Leiden sind immer subjektiv und haben immer eine Berechtigung. Aber wenn ihr schlechte Laune habt weil z.B. etwas schief gelaufen ist oder ihr euch ärgert, dann hilft Dankbarkeit. Die schlechte Laune sofort beenden – einfach eine Liste mit allem machen, für das ihr dankbar seid.

Wie eure Freunde, Familie, euer Dach über dem Kopf, euren Lieblingspullover der im Winter warm hält, die Erfindung des Schokokuchens etc. Es muss keine Liste mit großen Dingen sein, keine lange Liste. Einfach nur die Sachen, über die ihr euch immer freut.

Der Trick dabei ist nämlich, dass eure Perspektive wieder gerade gerückt wird. Bei schlechter Laune überwiegt die Negativität und wir neigen dazu, dann immer nur noch mehr negative Punkte zu suchen – und dann natürlich auch zu finden. Steuert dem entgegen, indem ihr bewusst Positives wahrnehmt. Das zieht euch garantiert aus dem Loch und gibt euch ebenfalls den Abstand, um die Situation etwas neutraler zu betrachten und eine Lösung zu finden.

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Motivation holen

Manchmal haben wir einfach nur schlechte Laune, weil uns fehlt, dass wir genug Antrieb haben. Wir denken, dass nichts funktionieren kann und wir sowieso nicht vorwärts kommen und einfach alles den Bach runter gehen wird. Was da hilft ist jemand, der einem einen leichten Schubs gibt und sagt: So ein Blödsinn! Du hast selber in der Hand, dass es super toll wird!

Und wenn das mal nicht unsere Freunde oder Familie sind, dann kann man sich tatsächlich motivierende Zitate oder andere motivierende Menschen anhören. Podcasts gibt es dazu mittlerweile wie Sand am Meer und auch Bücher findet man überall. Je nachdem, ob es um berufliche oder private Motivationstiefs geht, schaut also mal bei Podcasts wie dem von Laura Malina Seiler oder Curse vorbei. Lest Bücher von Eckhart Tolle oder Gary Keller.

Auf dem Blog hier habe ich auch einen ganzen Beitrag zum Thema Motivationstiefs überwinden für euch.

Tu etwas Gutes

Und der letzte Tipp, der schlechte Laune sofort beenden kann: Jemandem etwas Gutes tun. Kauf für deine Liebsten eine kleine Überraschung oder verschenke etwas an Leute, die es benötigen. Werde kreativ! Dafür bietet sich übrigens super an, mal in lokalen Facebookgruppen oder auf Plattformen wie nebenan.de zu schauen.

Wenn ihr noch einen Schritt weiter gehen wollt, könnt ihr euch sogar ein Ehrenamt suchen oder auf eigene Faust los gehen und helfen. Einfacher ist es aber sicher, erst mal im Kleinen anzufangen. Vielleicht der Nachbarin anbieten, für sie heute die Einkäufe zu erledigen oder bei der Gartenarbeit zu helfen.

Dahinter steckt, dass Gutes tun einem Sinn verleiht. Wir Menschen wollen zu einer Gemeinschaft dazu gehören – das macht uns grundsätzlich glücklich weil wir uns sicher und akzeptiert fühlen. Jemand anderen zum Strahlen zu bringen oder positiv zu überraschen gibt uns somit sofort ein Glücksgefühl. Das belegen auch Studien aus der Forschung – nachzulesen z.B. bei ntv.

Schlechte Laune sofort beenden

Wie ihr seht, kann man schlechte Laune sofort beenden, indem man sich ein paar einfacher Tricks bedient. Wichtig ist, dass ihr mit der Technik nicht beginnt, eure berechtigten Gefühle zu verdrängen. Aber gegen gute Laune im Alltag spricht nun wirklich nichts. Und gerade im Winter, wo es draußen gerne mal kalt, nass und grau ist, kann das ungewollt schnell auf die Laune schlagen. Von daher: Genießt die gute Laune und die fünft Tipps dazu!

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Bildcredits

Photo by gabrielle cole on Unsplash
Photo by Ivana Cajina on Unsplash

2 Comments

  1. Leben ist 8. Dezember 2018

    Hey du, ich fand deine Tipps sehr wertvoll, auch wenns in dem Moment der schlechten Laune erst gilt den inneren Schweinehund zu überwinden !

    Erstaunlich fand ich , dass schlechte Laune tatsächlich ‚ Gesund‘ ist! ( Im rahmen) Denn von überall sieht und hört man nur glückliche Menschen.

    Schlechte Laune auch mal ohne schlechtes gewissen zu haben ist doch auch was schönes :D

    Ganz liebe Grüße und eine Erholsames Wochenende !

    Antworten
    1. Sarah 8. Dezember 2018

      Das freut mich sehr zu hören <3

      Und ja, du hast absolut recht: Meistens hört man nur, dass man unbedingt super Laune haben soll. Dabei gehört schlechte Laune zum Leben genauso dazu und ist super wichtig. :) Und ich finde, dass es auch eine Erleichterung ist sich klar zu machen, dass man auch mal schlechte Laune haben darf. Immer „gut drauf“ sein zu müssen kann nämlich auch schnell zu Druck führen.

      Dir wünsche ich auch ein schönes und entspanntes Wochenende!
      Ganz liebe Grüße
      Sarah

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