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Warum Filofaxen? Wie Planner Angst reduzieren!

Warum Filofaxen? Wie Planner Angst reduzieren!

Eine gewagte These, dass Planner Angst reduzieren. Aber tatsächlich kann es helfen. Wie? Erkläre ich euch.

planner angst

1. Ein Planner wird dich nachts besser schlafen lassen

Auch schon mal aus dem Halbschlaf hochgeschreckt und das blöde Gefühlt gehabt, dass du etwas vergessen hast? War da morgen der Geburtstag einer Kollegin? Oder wird der Müll abgeholt? Oder stand nicht doch der Zahnarzttermin an? Das schöne an einem Planner wie Filofax, Kikki.K, Websters Pages etc. ist ja, dass es sich nicht nur um einem Kalender handelt, sondern um ein ganzes Universum, das man nach seinen Wünschen gestalten kann. Und man kann sich wirklich alles eintragen, was man nicht vergessen möchte. So hat man die Sicherheit, dass einem keine wichtigen Termine oder Erinnerungen durch die Lappen gehen und – ob man es glaubt oder nicht – es tatsächlich mit der Hand aufgeschrieben zu haben hat noch einmal psychologisch gesehen einen ganz anderen Effekt, als es sich eben im Handy ein zu speichern. Man hat eben das Gefühl, es „schwarz auf weiß“, ganz handfest und unauslöschlich notiert zu haben. Außerdem: was man per Hand notiert, kann man sich viel besser merken. Ist bewiesen! Und wer alle seine Termine sicher beisammen hat, der schläft nachts auch besser.

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2. Mit einem Planner kannst du planen. Im Voraus.

Was? Ich bin manchmal schon damit überfordert, was ich am nächsten Samstag eigentlich machen soll. Dann kommt der Tag, ich schlafe erst mal gemütlich aus und bis ich dann wirklich startklar für den Tag bin, ist es plötzlich 14 Uhr. Und: Mist! Ich müsste mal Wäsche waschen. Und das Bad putzen. Und den Müll runter bringen. Und wenn ich schon dabei bin: mhmm diese alten Klamotten könnten mal ausgemistet werden. Plötzlich habe ich gefühlt fünfundzwanzig Sachen gleichzeitig angefangen – als das Telefon klingelt und meine Freundin fragt, ob wir nicht gleich noch einen Kaffee trinken gehen wollen. Ich stehe also ungeschminkt und mit einer Bude, die im Chaos versunken ist, da und denke nur: Stress! Wie soll ich jetzt noch alles heute schaffen, was ich hier angefangen habe?

Solche Situationen sind ärgerlich, nervig und völlig unnötig. Mit einem Planner jedenfalls lässt sich einfach schon mal die Woche durchplanen. Am Mittwoch habe ich nicht viel vor? Dann mache ich doch da schon mal die Wäsche. Freitag bringe ich, bevor ich zur Arbeit gehe, eben schnell den Müll runter und… schwupps – Samstags ist viel mehr Zeit. Man gewöhnt sich an, seine Aufgaben zu strukturieren und einzuplanen und kommt gar nicht erst in die Versuchung noch irgendetwas anderes (wie spontanes Schrank-Ausmisten) anzufangen. Mehr Ordnung, weniger Stress.

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3. Listers gotta list

Ihr seid kein Fan von Listen? Dann hoffe ich, dass ich euch noch anstecken kann – denn Listen machen das Leben so viel einfacher. Klar, die Einkaufsliste kennt man. Aber es gibt ja noch viel mehr Möglichkeiten. Mir als Serienjunkie ist irgendwann einfach über den Kopf gewachsen, bei welcher meiner 68 Serien (das ist jetzt auch wieder eine übertriebene Zahl…) ich gerade noch mal bei welcher Folge war. Da hatte ich ein paar Wochen lang nicht geschafft Pretty Little Liars weiter zu gucken und völlig vergessen, wo ich stehen geblieben war. Normalerweise musste ich dann mühsam und völlig entnervt alle Folgen einmal anspielen, kurz reinschauen und dann überlegen, ob ich das schon kannte oder nicht. Dauert ewig und nimmt einem die Freude daran, überhaupt weiter zu schauen. Jetzt habe ich mir eine Liste gemacht, auf der ich alle Serien UND die letzte Folge, die ich gerade geschaut habe, verzeichne. Kein Suchen mehr, sondern einfach kurz nachschlagen und dann direkt loslegen. Liebe <3

4. Wichtige Informationen sammeln

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Wann hat die Post noch mal auf? Was ich auch zu schätzen gelernt habe, ist eine selbst angelegte Übersicht mit Öffnungszeiten von wichtigen Geschäften, Ärzten etc. Mag sein, dass ich die Telefonnummer vom Zahnarzt im Handy habe – aber die Öffnungszeiten weiß ich nicht. Klar kann ich auch das eben googlen – aber das dauert ja wieder. Also lieber schnell den Kalender aufschlagen und fertig. Ich liebe es, dass man in einem Planner einfach alles, was man griffbereit haben muss, an einem Ort beisammen hat.

5. Alles an einem Ort

Wie gerade schon angedeutet – ein Planner ist ein Sammelsorium dessen, was wichtig ist in unserem Leben. Ob Listen, wichtige Telefonnummern, Öffnungszeiten, Termine, Geburtstage, Pläne oder wann-muss-das-Buch-noch-mal-zurück-zur-Bibliothek? – Wirklich alles kann man dort beisammen haben. Das gibt einem Sicherheit. Denn wie heißt es so schön? „Man muss nicht alles wissen – man muss nur wissen, wo es steht!“. Und steht alles zufällig an einem Ort, ohne dass man lange suchen muss, hat man einen kleinen Schatz in der Handtasche oder zu Hause auf dem Schreibtisch. Ein Planner ist, sollte mal alles drunter und drüber gehen, der verlässlichste Begleiter, den man sich wünschen kann.

Planner Angst reduzieren

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Verratet mir doch mal, welche Baustelle im Leben ihr noch habt: Vergesst ihr Geburtstage? Den Müll raus zu bringen? Eure Zeit einzuplanen? Oder steht ihr öfters mal vor geschlossenen Läden?

Bei niemandem läuft ja alles rund, daher würde mich mal interessieren, was es bei euch ist, das noch ein wenig Organisation braucht. Und wenn ihr Inspiration wollt, wie man seinen Planner unterteilen und organisieren kann, dann schaut doch bei meinem Setup-Post vorbei: KLICK.

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3 Comments

  • Sabienes 11. Juni 2015 10:20

    Ich liebe meine Todo-Listen und meinen Kalender. Allerdings führe ich das alles auf dem Smartphone.
    Mein Tipp ist, sich nicht zuviel vorzunehmen, nicht allzuviel zu planen, damit man auch noch Platz für Spontanes hat.
    LG
    Sabiene

  • Lici 15. Juni 2015 10:15

    Heya :)
    Ich oute mich mal als Listen-Liebhaberin, planerverliebt und habe meinen auch immer dabei. Dazu ist meiner für mich ein wenig kreativer Erholungsraum, ich liebe es die einzelnen Wochen in Ruhe vorzubereiten und zu gestalten! Und ich vergesse regelmäßig Bücher zur Bib zurückzubringen…
    Allerdings habe ich derzeit keinen klassischen Planer, sondern ein Moleskine Soft Cover für 18 Monate. Und er passt für mich perfekt zum Uni-Alltag.
    Mir gefallen deine Washi Tapes total gut! Und ein Dymo steht noch auf der Wunschliste… Meine Listen umfassen zum Beispiel auch Cafés und ein kleines Bewertungssystem dazu, Geschenkeideen und Kuchen. :D

    Liebe Grüße,
    Lici

    P.s.: Ich habe vor kurzem auch über meinen Kalender geschrieben, vielleicht hast du ja Lust mal reinzugucken :)

  • Katrin 16. Juni 2015 14:05

    Liebe Sarah,
    ich liebe deine Filofax-Einträge! Das mit der Nagstreduzierung finde ich sehr spannend – habe ich noch nicht vorher drübre nachgedacht. Sag mal: würdest du mal einen speziellen eintrag dazu machen, wie man am besten einen Kalender orgnisiert?

    Lg,
    Katrin

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