Mit dem Blog Geld verdienen – der ultimative Tipp Guide

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Mit dem Blog Geld verdienen – der ultimative Tipp Guide

Ein Blog kostet viel Zeit und Arbeit – man investiert in die Hosting-Kosten, gibt sich MĂŒhe, recherchiert fĂŒr Themen, baut eine aktive Community auf und gibt sein Bestes, um tollen Content zu liefern. Warum dann nicht auch etwas fĂŒr seine Arbeit zurĂŒck bekommen und den Blog monetarisieren? Geld verdienen mit eigenem Blog ist gar nicht so schwer, wie man vielleicht meinen mag. Auch gibt es deutlich mehr Möglichkeiten, als den meisten Leuten zunĂ€chst klar ist.

Damit ihr einen Überblick ĂŒber die Möglichkeiten bekommen und fĂŒr euch entscheiden könnt, wie Geld verdienen mit Blog funktioniert, habe ich euch den ultimativen Tipp Guide zusammen gestellt. Und am Ende findet ihr sogar noch mehr hilfreiche Tipps zu Kooperationsanfragen und produktivem Arbeiten.

So werdet ihr nach dem Lesen des Beitrages zum kleinen Experten auf dem Gebiet „Mit Blog Geld verdienen“ und könnt euch euer eigenes Online Business aufbauen.

Geld verdienen mit eigenem Blog – Darum ist es sinnvoll

Wie bereits kurz angesprochen ist ein Blog nicht einfach nur ein Hobby. Anders als beim Tennisspielen oder Stricken bieten alle, die im Internet öffentlich etwas zugĂ€nglich machen, (mal mehr mal weniger) wertvolle Inhalte. Wissen ist bekanntlich ein wertvolles Gut und indem ihr BeitrĂ€ge zu bestimmten Themen veröffentlicht, stellt ihr Wissen zur VerfĂŒgung. Das kann ein Testbericht sein, eine Erfahrung oder Tipps – wie mein Blogbeitrag hier.

Ein Tennisspieler also der spielt zu seiner eigenen Unterhaltung und Fitness. Er trifft sich mit Freunden und Trainingspartnern und bleibt in seinem kleinen Umfeld. Damit Geld zu verdienen ist natĂŒrlich Blödsinn. Ein Blogger allerdings, der wirklich fĂŒr jeden wertvolle BeitrĂ€ge zur VerfĂŒgung stellt, der darf auch anstreben dafĂŒr entlohnt zu werden. Um noch einmal auf den Tennisspieler zurĂŒck zu kommen: Sobald dieser professionell Turniere spielt (und somit andere Menschen unterhĂ€lt und einen Mehrwert bietet), fangen fĂŒr gewöhnlich auch an Gelder zu fließen. Seien es Sponsorings, Preisgelder oder Ähnliches.

Deshalb wird zwar hitzig diskutiert, ob es legitim ist mit Bloggen Geld zu verdienen – aber wer einmal logisch nachdenkt, kann durchaus zustimmen, dass ein Hobby auch monetarisiert werden kann.

Zumal das Betreiben eines Blogs monatlich Geld kostet. Von Hosting GebĂŒhren ĂŒber Anschaffungen wie Themes (Designs), Plugins und Co. Je nachdem wie man seinen Blog betreibt, kommt dort schnell ein hĂŒbsches SĂŒmmchen zusammen. Wer also anstrebt mit dem Blog Geld zu verdienen, der sollte kein schlechtes Gewissen haben.

Mit Blog Geld verdienen: Gewerbe anmelden

Als erstes sollte man aber alle organisatorischen HintergrĂŒnde beachten. Wer vor hat mit seinem Blog Geld zu verdienen in Deutschland, der sollte ein (Klein-)Gewerbe anmelden. Informiert euch direkt beim Gewerbeamt in eurer Stadt, wie ihr dies am besten macht.

GrundsĂ€tzlich ist die Anmeldung sehr einfach und unkompliziert. Man fĂŒllt in der Regel ein kurzes Formular aus, zahlt eine AnmeldegebĂŒhr (20-40€ Einmalig) und schickt diese an das Gewerbeamt. Daraufhin bekommt man eine BestĂ€tigung und die Aufforderung seine voraussichtlichen Gewinne anzugeben. Dies ist wichtig, damit das Finanzamt einschĂ€tzen kann, ob ihr noch als Kleingewerbe durch geht (und keine Gewerbesteuer zahlen mĂŒsst).

ZunĂ€chst wirkt der ganze Papierkram etwas einschĂŒchternd, aber es ist gar nicht so kompliziert wie es klingt. Man wird sehr gut durch den Prozess hindurch gefĂŒhrt und muss nach und nach alles zurĂŒckschicken. Hat man das ein mal geschafft, ist man auch schon safe und kann mit dem Geld verdienen loslegen.

Nicht vergessen: Alle UmsĂ€tze des Blogs mĂŒsst ihr fortan in eurer SteuererklĂ€rung angeben. Das geht mit einer einfachen EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). NĂ€heres dazu erlĂ€utere ich gerne einmal in einem anderen Blogpost.

Ab wann Geld verdienen mit dem Blog?

Die nĂ€chste Frage, die sich vermutlich viele stellen ist, ab wann man mit dem eigenen Blog Geld verdienen kann. Es gibt dafĂŒr natĂŒrlich keine Faustformel. Du kannst von Anfang an eine Monetarisierung anstreben, UmsĂ€tze wirst du aber natĂŒrlich erst generieren wenn dein Blog auch entsprechende Aufrufzahlen hat.

Dabei hĂ€ngt es von der Art wie du Geld mit dem Blog verdienst ab, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist. FĂŒr Kooperationen / Produktplatzierungen haben sich Besucherzahlen ab 200 pro Tag als gut erwiesen. Banner können aber zum Beispiel schon von der ersten Minute an auf dem Blog installiert werden.

Wichtig ist immer, dass du tatsĂ€chlich einen Mehrwert bieten kannst, wenn du Geld verdienen willst. Bei einer Kooperation mit einem Unternehmen ist das Reichweite und Image. Das heißt: du sorgst dafĂŒr, dass das Produkt der Firma a) von möglichst vielen Leuten gesehen wird und b) deine GlaubwĂŒrdigkeit und dein Image als Blogger sich positiv auf das Produkt ĂŒbertragen. Das geht natĂŒrlich nur wenn du viele Aufrufe oder eine große, treue Leserschaft hast.

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Kenne deine Blogzahlen und sei professionell

Damit du mit deinem Blog Geld verdienen kannst, ist es wichtig, dass du die Grundlagen des Marketings kennst und dich mit den Zahlen deines Blogs beschĂ€ftigst. Du musst die unique visitors und Aufrufzahlen kennen, musst wissen fĂŒr welche Themen und Keywords dein Blog im Internet besonders bekannt ist und was du eigentlich zu bieten hast.

DafĂŒr empfiehlt es sich, dass du folgende Tools kennst und nutzt:

Tools fĂŒr deine Blog-Analytics

Es gibt von Google kostenlose Kurse, wie ihr die Analytics und Search Console richtig nutzt und welche Erkenntnisse ihr daraus ziehen könnt. Habt ihr beides einmal eingerichtet, habt ihr eine FĂŒlle von Daten die euch nicht nur helfen zu erkennen, wie gut euer Blog ankommt, sondern auch wo noch Potenziale liegen, um ihn bekannter zu machen. Sistrix Smart ist ein SEO Tool das euch zeigt, wie ihr fĂŒr verschiedene Keywords bei google zu finden seid. So könnt ihr abschĂ€tzen welche Themengebiete und Kooperationspartner am besten zu euch passen.

Ebenfalls zu einem professionellen Auftritt gehört, dass ihr ein Mediakit fĂŒr euren Blog erstellt. Dort hinein gehören die wichtigsten Zahlen (Alter und Geschlecht eurer Leser, Aufrufzahlen, Themen etc.), die fĂŒr potenzielle Kooperationspartner ĂŒbersichtlich zusammengefasst sind.

Wie Geld verdienen mit dem Blog möglich ist

Kommen wir also zu den unterschiedlichen Möglichkeiten, die man hat, wenn man mit dem Blog Geld verdienen möchte. Diese sind tatsĂ€chlich vielfĂ€ltiger als ihr glauben wĂŒrdet und bieten so fĂŒr jeden die passende Möglichkeit.

Kooperationen / Produktplatzierungen

Der absolute Klassiker ist sicherlich die Produktplatzierung bzw. die Kooperation mit einem Unternehmen. Die Voraussetzung dafĂŒr ist, dass man viele Seitenaufrufe hat und möglichst eine richtige Community hinter sich. Je enger du mit deinen Lesern in Kontakt bist, desto mehr vertrauen sie auf deine Empfehlungen und desto grĂ¶ĂŸer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie ein Produkt einer Firma auch testen wollen, wenn du es vorstellst.

Du kommst an Produktplatzierungen, indem du aktiv auf Unternehmen zu gehst oder angeschrieben wirst. Wenn dein Blog im Internet gut sichtbar ist, dann wirst du frĂŒher oder spĂ€ter bei der Recherche zu bestimmten Themen ganz automatisch von Unternehmen gefunden und angeschrieben. Daher ist es wichtig, dass du dich als Experte auf deinem Gebiet positionierst. Sei es Mode, Food, Reisen oder Co.: Poisitioniere dich in einer bestimmten Nische und blogge hauptsĂ€chlich darĂŒber. So werden Unternehmen schneller auf dich aufmerksam und können dich kontaktieren.

Wenn du selber fĂŒr dich und deine Leser passende Produkte findest, kannst du natĂŒrlich auch proaktiv ein Unternehmen oder eine PR-Agentur anschreiben und eine Kooperation anbieten. Wie das genau funktioniert, erfahrt ihr in meinem Blogpost zu Kooperationsanfragen.

Wichtig: WĂ€hle deine Kooperationen sehr grĂŒndlich aus. Zwar lockt manchmal das schnelle Geld, doch hast du auf Dauer mehr davon, wenn du nur Kooperationen ein gehst, die wirklich zu deinem Blog passen. Das behĂ€lt deine GlaubwĂŒrdigkeit bei, bietet deinen Lesern einen echten Mehrwert und ist auch fĂŒr die Unternehmen sinnvoller.

Preise fĂŒr Blogger Kooperationen berechnen

Die Frage danach, wie viel Geld mit Blog verdient werden kann, brennt dir dabei sicher unter den NĂ€geln. GrundsĂ€tzlich gilt: Kooperationspreise sind Verhandlungssache. Du solltest niemals utopische und unverschĂ€mte Preise verlangen aber behalte auch im Kopf, dass deine Arbeit durchaus einen hohen Wert hat. Als Blogger kreierst du Inhalte (Text, Bilder), kĂŒmmerst dich um die Vermarktung (Teilen des Beitrages auf Social Media und Co.) und kannst zudem mit deinen Reichweiten und deiner GlaubwĂŒrdigkeit einen wertvollen Beitrag zur Bekanntmachung des Produktes bieten.

Schau dir einfach mal an, was Freelancer aus dem Bereich Texterstellung, Fotografie oder Marketing fĂŒr Stundenpreise nehmen. Rechne dann aus, wie lange du an einem Blogbeitrag ungefĂ€hr sitzt und was der tatsĂ€chliche Zeitaufwand inklusive Recherche ist.

Informiere dich auch darĂŒber, was aktuell durchschnittliche TKPs (Tausenderkontaktpreise) fĂŒr Onlinewerbung sind. Daraus kannst du dann einen fairen und angemessenen Preis bestimmen, der auf deinen Blog und deine Reichweite zugeschnitten ist. Als Anhaltspunkt ein Auszug aktueller Zahlen von 2018. Bitte nehmt diese aber nicht als fix, sondern informiert euch immer aktuell und schĂ€tzt objektiv ein, wo ihr euch qualitativ einordnen könnt.

Stundenlohn Texter: 40-100€

Stundenlohn Fotograf: 80-300€

TKP auf Blogs: 10-40€

Berechnung des Preises: (TKP * Reichweite)/ 1000

Beispiel fĂŒr einen TKP von 20€ und einer Blogreichweite von 20.000 unique visitors im Monat:
(20€*20.000)/1000 = 400€

Die richtige Kennzeichnung von Sponsored Posts

Damit alles rechtlich seine Richtigkeit hat, mĂŒsst ihr bei Kooperationen einiges beachten. Mit dem Blog Geld verdienen geht eben nicht, ohne dass man sich an die Gesetze hĂ€lt. Werbung muss in Deutschland immer als solche gekennzeichnet sein – und zwar gut sichtbar. Ihr könnt also entweder direkt an der Werbung (z.B. einem Link) oder am Anfang eines gesponserten Blogpostes vermerken, dass es sich hier um Werbung handelt.

Hinzu kommt, dass Links, die auf die Website des Kooperationspartners fĂŒhren, als so genannten „nofollow“ Links gesetzt werden mĂŒssen. Dies ist auch fĂŒr Google ein wichtiges Signal, dass ihr authentischen Inhalt bietet und nicht Schleichwerbung ĂŒber gekaufte Linkplatzierungen zulasst. Es ist praktisch die Kennzeichnung fĂŒr Werbung, die Google erkennt.

Kooperationen: Auf einen Blick

VorteileNachteileMögliche EinnahmenZu beachten
  • Perfekt in den Blog integrierbar
  • Einnahmen auf Verhandlungsbasis
  • Mehrwert fĂŒr die Leser des Blogs
  • LĂ€ngerfristige Zusammenarbeiten möglich
  • UnregelmĂ€ĂŸiges Einkommen
  • Setzt grĂŒndliche Recherche, Kontaktanfragen voraus
  • Hoher Aufwand
  • Viel zu beachten
  • ab ca. 200€ pro Blogpost inklusive Bildern möglich
  • nach Oben hin keine Grenze gesetzt
  • Kennzeichnung des Blogpostes
  • Links auf „nofollow“ setzen
  • AuthentizitĂ€t beibehalten
  • nicht zu viele Sponsores Posts pro Monat machen

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Werbebanner via Google AdSense

Die vermutlich unkomplizierteste Möglichkeit, um Geld mit dem Blog zu verdienen ist das Einbinden von Werbebannern. DafĂŒr braucht ihr nicht viel mehr als genĂŒgend FreiflĂ€che auf eurem Blog, ein Konto bei Google AdSense und letztendlich hohe Aufrufzahlen auf eurem Blog. Dort sind keine Verhandlungen nötig, es interessiert keinen so wirklich wie alt eure Leser sind, welches Geschlecht sie haben oder was ihre Interessen sind. Zumindest mĂŒsst ihr diese Informationen nicht mĂŒhsam heraussuchen und mit einem Kooperationspartner teilen.

Werbebanner kannst du ganz einfach ĂŒber ein Code-Schnipsel auf deinem Blog einbinden – an einer Stelle deiner Wahl. Zum Beispiel am unteren Seitenende, an der Seite oder sogar im Header. Du bekommst Geld, wann immer ein Besucher deiner Seite auf den Werbebanner klickt und sich auf die dort hinterlegte Seite weiterleiten lĂ€sst. Je nachdem was fĂŒr Werbung thematisch auf deinem Blog geschaltet wird, bringt dir das circa zwischen 0,1 und 0,8 Euro pro Klick ein.

AdSense: Auf einen Blick

VorteileNachteileMögliche EinnahmenZu beachten
  • Einfach in den Blog integrierbar
  • Einnahmen beruhend auf Klicks
  • Einkommen abhĂ€ngig von deinen Seitenaufrufen und den Klicks
  • Störende Werbeeinblendung auf dem Blog
  • Wird von vielen Adblockern ausgeblendet
  • komplett abhĂ€ngig von den Klicks
  • lohnenswert ab ca. 200.000 Blogaufrufen pro Monat
  • Muss laut DSGVO in der DatenschutzerklĂ€rung erwĂ€hnt werden
  • Erfordert Einbindung eines Cookies und Cookie-Hinweises

Werbebanner direkt platzieren

Mit dem Blog Geld verdienen geht natĂŒrlich ĂŒber Werbebanner auch unabhĂ€ngig von Google. Das setzt voraus, dass ihr euch selber darum kĂŒmmert Partner zu finden, die bereit sind fĂŒr einen bestimmten Betrag Werbebanner bei euch auf der Homepage einzubinden. Ihr mĂŒsst also Partner recherchieren, ihnen Angebote schicken und letztendlich den Banner einbinden. Die Wartung der Banner liegt damit auch bei euch – fĂ€llt zum Beispiel etwas aus, mĂŒsst ihr euch selber darum kĂŒmmern.

Da ihr in der Verhandlung völlig frei seid, könnt ihr pro Klick, pro 1000 Impressions oder mit einem monatlichen Festbetrag abrechnen. Insgesamt kann das deutlich mehr Geld bringen als  AdSense zu nuten – bedeutet aber natĂŒrlich auch mehr Aufwand.

Als Nachteil zu den oben genannten  Punkten kommt also noch hinzu, dass ihr einen zeitlichen Aufwand mit einkalkulieren mĂŒsst.

Affiliate Programme fĂŒr den Blog

Vom Prinzip her ist es super einfach mit dem Blog Geld verdienen zu können, wenn ihr Affiliate-Programme nutzt. Ihr mĂŒsst einfach nur einen entsprechenden Affiliate-Link bei euch im Blog einbinden. Geschieht aufgrund eurer Verlinkung ein Kauf des hinterlegten Produktes, erhaltet ihr anteilig eine VergĂŒtung. Dies kann mit einem festen Preis pro Kauf oder einem Prozentsatz des Umsatzes geregelt sein.

Affiliate-Programme gibt es viele – ihr mĂŒsst schauen was zu eurer Zielgruppe passt und sich gut bei euch im Blog integrieren lĂ€sst.

Beliebte Affiliate Programme in Deutschland

Bekannte Affiliate Programme fĂŒr den Blog

Affiliate Links: Auf einen Blick

VorteileNachteileMögliche EinnahmenZu beachten
  • Einfach in den Blog integrierbar
  • Einnahmen beruhend auf VerkĂ€ufen
  • Stören nicht in BlogbeitrĂ€gen
  • ermöglichen unter UmstĂ€nden hohe Einnahmen
  • Viele Programme erfordern eine Bewerbung
  • Auszahlungen meist erst ab einer gewissen Summe oder nach mehreren Monaten möglich
  • komplett abhĂ€ngig von den VerkĂ€ufen und festgelegten Provisionen
  • Auszahlungen meist ab 50€ pro Monat
  • Muss als Werbung gekennzeichnet sein

Mittlerweile bieten sehr viele Firmen Partnerprogramme an – schaut auf der Homepage eines Unternehmens einfach mal nach, ob es am Footer einen Punkt „Affiliate“ oder „Partnerprogramm“ gibt. Sollte eine Bewerbung nötig sein, so reicht die erforderlichen Unterlagen oder Nachweise ein und wartet ab – die Bearbeitung kann unter UmstĂ€nden mehrere Wochen dauern da viele Affiliate-Programme sehr beleibt sind. Danach könnt ihr dann mit dem Blog Geld verdienen.

Eigene Produkte oder Dienstleistungen verkaufen

Eine der rentabelsten Möglichkeiten, um mit dem Blog Geld verdienen zu können ist es, ihn zu Vermarktung eigener Produkte zu nutzen. Habt ihr viele Blogaufrufe und viele interessierte Leser zu einem Thema, könnt ihr dazu ein Produkt anbieten. Die meisten Blogsysteme (z.B. WordPress) ermöglichen direkt die Integration eines Onlineshops (z.B. Woocommerce), ĂŒber das ihr den Verkauf von Produkten relativ einfach steuern könnt.

DafĂŒr bieten sich natĂŒrlich digitale Produkte wie eBooks oder Videokurse besonders an. Aber auch Slebstgebasteltes kann fĂŒr einen DIY-Blog eine tolle Einnahmequelle sein. Manche Food-Blogger vertreiben eigene GewĂŒrzmischungen und Co. Werdet kreativ, findet heraus was eure Leser möchten und was zu euch passt und sorgt dafĂŒr, dass ihr ein eigenes Produkt habt! Anstatt die Produkte eines anderen Unternehmens zu promoten, nutzt einfach euren erfolgreichen Blog, um ein eigenes Produkt auf den Markt zu bringen.

Dienstleistungen anbieten

Aber nicht nur digitale und physische Produkte lassen sich ĂŒber einen Blog verkaufen – Dienstleistungen ebenso. Mit dem Blog Geld verdienen geht auch, in dem ihr Kurse, Coachings und Workshops anbietet. Seid ihr Experte auf einem Gebiet, so können manche Firmen oder Privatpersonen Interesse an eurem Fachwissen haben und euch dafĂŒr buchen. Oder aber ihr seid Fotografen, Texter und Co. und könnt ĂŒber euren Blog anbieten auch fĂŒr andere tĂ€tig zu werden. Hier sind euren EinfĂ€llen ebenfalls keine Grenzen gesetzt.

Eigene Produkte verkaufen: Auf einen Blick

VorteileNachteileMögliche EinnahmenZu beachten
  • Mit einfachen Lösungen integrierbar
  • hohe Gewinne möglich
  • UnabhĂ€ngigkeit von anderen Plattformen
  • Organisatorischer Aufwand
  • neue Herausforderungen: Kundensupport, Warenwirtschaft etc.
  • kein Limit nach oben
  • Steuern (wahrscheinlich kein Kleingewerbe mehr)
  • Warenwirtschaft
  • Versand
  • Kundensupport

 

Fazit: So verdient man mit dem Blog Geld

Ihr seht, dass es nicht die eine Lösung gibt. Was zu euch passt, hĂ€ngt immer von euren Themen und euren Lesern ab. Es gibt genug Möglichkeiten um euren Blog zu monetarisieren. Dabei solltet ihr aber immer im Kopf behalten: Der Mythos vom schnellen Geld ist und bleibt eben nur ein Mythos. Mit dem Blog Geld verdienen ist harte Arbeit und die wenigsten können allein davon leben. FĂŒr die Meisten ist und bleibt es eher ein Hobby, das zumindest ein wenig Geld nebenher abwirft. Wer tatsĂ€chlich davon leben können möchte, der muss viel Zeit und Arbeit investieren. Sich mit Marketing beschĂ€ftigen und immer Up to Date bleiben. Einen Blog als Einnahmequelle zu nutzen ist nichts Anderes, als jedes andere Business aus dem Nichts auf zu bauen. Daher braucht ihr viel Geduld und Durchhaltevermögen. Am Anfang muss man viele Klinken putzen und immer wieder mit EnttĂ€uschungen und RĂŒckschlĂ€gen klar kommen.

Es liegt an euch zu entscheiden, wie intensiv ihr also mit dem Blog Geld verdienen wollt.

 

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Bildnachweise

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Mit deinem Blog Geld verdienen - der ultimative Tipp Guide
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Ihr wollt mit eurem Blog Geld verdienen aber wisst nicht so recht ab wie vielen Aufrufen und wie viel man verdienen kann? Ihr kennt noch gar nicht alle Möglichkeiten? Dann schaut in den ultimativen Tipp Guide zum Thema "Mit deinem Blog Geld verdienen" und lernt alles, was ihr wissen mĂŒsst!
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3 Comments
  • L♄ebe was ist
    Posted at 12:05h, 31 Mai Antworten

    WOW meine Liebe, was fĂŒr eine super umfassende Zusammenfassung!
    ich sehe das (natĂŒrlich) genau wie du: ma steckt viel Zeit, Liebe und oft genug auch Geld in den eigenen Blog, da ist es schön und sinnvoll, sich diese „Investitionen“ auch entlohnen zu lassen! selbst wenn man nicht als Vollzeitblogger seine Unterhaltskosten damit bestreitet, sollte am Ende ja wenigstens eine Null-zu-Null-Bilanz entstehen ;)

    genial finde ich auch, dass du angibst, wie man die Preise berechnen kann. hier ist sicher auch immer ein bisschen BauchgefĂŒhl gefragt, aber die Grundlage macht natĂŒrlich der TKP!

    und am Ende ist es natĂŒrlich auch immer die Frage, welche Art von Einnahmequelle zu einem selbst und dem Blog passt … die richtige Wahl kann dann eine schöne StĂŒtze sein :)

    genieß die Sonne und den Feiertag!
    bis bald und liebste GrĂŒĂŸe auch,
    ❀ Tina von liebewasist.com

  • Felix
    Posted at 15:11h, 31 Mai Antworten

    Sehr schöner Beitrag, da kann man sich einiges zu Herzen nehmen.
    Bei mir ist momentan noch nicht viel los auf dem Blog, aber das wird sich auch noch Àndern.
    Ich bin der Meinung wer Spaß an der Sache hat und es nicht nur des Geldes wegen macht, dem kommt dieses irgendwann von ganz alleine zu. Naja von ganz alleine vielleicht nicht, aber du weißt was ich meine. ;)

    Den TKP finde ich auch einen super Tipp, war mir vorher gar nicht bekannt. Habe sonst immer nur Preislisten von Bloggern gefunden, die aber auch mal gerne stark variieren. Finde daran kann man sich sehr gut orientieren.

    Danke fĂŒr die tollen Tipps, super Beitrag. ;)

  • Christopher Seidel
    Posted at 08:31h, 28 Mai Antworten

    Sehr gut geschriebener und interessanter Artikel. Eine sehr gute Aufstellung. Da kann sicherlich der ein oder andere was mit anfangen. Ich finde es wichtig, sich immer mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten auseinander zu setzen. So findet jeder etwas passendes.

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