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Kooperationsanfragen Muster – so geht es richtig

Kooperationsanfrage des Grauens

Ich bekam kürzlich (mal wieder) eine Kooperationsanfrage, die bei mir für wachsenden Ärger und Unverständnis sorgt. Daher könnt ihr meine durchaus hitzige Antwort als offenen Brief am Ende des Beitrages lesen (und ja, es ging auch als Mail an die Dame raus).  Zunächst zeige ich euch aber mit konkreten Ideen, wie es besser geht: Wie ihr als Blogger eine gute Anfrage an eine Firma schickt und wie ein Unternehmen am besten auf einen Blogger zu geht!

 

kooperationsanfrage

 

So schreibt man als Unternehmen eine gute Kooperationsanfrage

Kommen wir also zu der wichtigen Frage, wie man es eigentlich besser macht. Liebe Marketer im Unternehmen: Sprecht doch einfach mit Bloggern, wie ihr es auch mit anderen Werbepartnern tun würdet. Ihr möchtet eine gewinnbringende Kooperation, die für alle Seiten erfolgreich ist. Am besten funktionieren mittlerweile sowieso langfristige Kooperationen oder gezielte Aktionen mit starkem Branding. Deshalb ist es besonders wichtig, dass

1. Die Ansprache persönlich ist

Macht euch die Mühe den Namen des Bloggers heraus zu finden. Da auch wir nicht vor der Impressumspflicht verschont sind, sollte dies in der Regel kein Problem sein. Wenn ihr auf einen Blogger trefft, der allerdings kein Impressum hat oder eines, in dem kein Name angegeben ist, so seid vorsichtig. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass es nicht der idealste Kooperationspartner ist. Professionalität darf von allen Seiten erwartet werden.

2. Zeigt, dass ihr den Content des Bloggers kennt

Es macht keinen Sinn lieblose Anfragen heraus zu senden, bei denen 99% der Blogger nicht einmal über die ersten Sätze hinaus lesen. Deshalb sollte ihr direkt klar machen, a) wer ihr seid, b) was ihr wollt und c) vor allem warum dieser Blogger zu euren Produkten/eurem Unternehmen passt. Geht auf die Inhalte des Bloggers ein. Sagt ihm zu beispiel, dass ihr ihn bei eurer Recherche gefunden habt, weil er etwas zu Thematik XY geschrieben hat, die perfekt zu den Werten oder Produkten eures Unternehmens passt.

Auf diese Weise wird auch der Blogger besser einschätzen können, ob eine Kooperation für ihn authentisch ist. Denn darauf beruht für den Blogger alles: Kooperationen müssen authentisch und ehrlich sein – ansonsten vergrault er seine Leser.

3. Sagt, was ihr euch wünscht

Damit die Situation für alle einschätzbar ist, gebt direkt eine kurze Einsicht darüber, was ihr zu bieten habt. Was wäre der Mehrwert für den Blogger, über euer Produkt zu berichten (hier wieder der Bogen zu seiner Zielgruppe und seinen Inhalten) und was wünscht ihr als Unternehmen euch von der Kooperation. Reichweite, Markenbekanntheit, Image? Dann gebt noch an, ob ihr ein Budget für die Werbemaßnahme zur Verfügung habt und in welchem Rahmen diese liegt (am besten eine Spanne angeben). So kann der Blogger professionell einschätzen, was er für passgenaue Maßnahmen für euch zusammenstellen und anbieten kann. Und so könnt ihr in die Verhandlungen gehen bis eine Kooperation entsteht, die für beide Seiten rentabel ist.

Musteranschreiben Kooperationsanfrage für Blogger

Ziemlich Ähnliches wie für Unternehmen gilt auch für Blogger, wenn sie eine Kooperation anfragen. Als Betreiber einer Plattform mit Werbemöglichkeit (sei es Blog, Instagram, Youtube, Facebookseite,…), seid ihr kleine Unternehmen. Deswegen ist übrigens auch eine Gewerbeanmeldung notwendig, wenn ihr mit Firmen zusammenarbeiten möchtet (ja, auch wenn ihr nur Produkte bekommt!).

Aber kommen wir zum Muster einer erfolgreichen Kooperationsanfrage.

1. Anschreiben

Es gilt: Sucht den richtigen Ansprechpartner heraus. Hat das Unternehmen eine PR- oder Marketingabteilung, von der ihr online den Ansprechpartner sehen könnt? Dann schreibt diese Person an. Lässt sich beim besten Willen kein Name finden, muss es das allgemeine, höfliche „Sehr geehrte Damen und Herren“ tun. Bei einem sehr jungen und lockeren Unternehmen geht natürlich auch ein einfaches „Hallo liebes XY-Team“. Dazu müsst ihr wissen, wie das Unternehmen nach außen hin kommuniziert. Beschäftigt euch also mit dem potenziellen Kooperationspartner!

2. Intention und Nutzen

Ganz ähnlich wie ich es auch bereits den Unternehmen geraten habe, solltet ihr unbedingt im ersten Absatz erklären, wieso ihr auf das Unternehmen aufmerksam geworden seid und wieso sie zu euch passen / was ihr eigentlich tut.

Daraus ergibt sich dann, dass ihr den Nutzen einer Kooperation hervorheben könnt. Zum Beispiel durch eine gleiche Zielgruppe kannst du die Bekanntheit einer Marke steigern. Oder aber das Image unterstützen. Bei sehr vielen Followern sogar über Affiliate-Aktionen den Umsatz steigern. Sei dir deshalb im Vorfeld im Klaren darüber, was DU von den Kooperation möchtest: Möchtest du mit einem bestimmten Produkt deinen Lifestyle und dein Image unterstützen (z.B. Luxusgüter oder spezifische Produktneuheiten aus deinem Themengebiet) oder möchtest du hauptsächlich Geld verdienen? Denk daran, dass immer auch ein Nutzen für deine Leser aus der Kooperation hervor gehen muss – ansonsten wirkst du wie eine käufliche Werbetafel.

3. Angebot machen

Nun kommt der wichtigste Schritt. Als Marketerin für Unternehmen habe ich schon sehr viele Bloggeranfragen erhalten, in denen einfach nur gesagt wurde „hey, ich finde euer Produkt cool, kann ich das bei mir vorstellen?“. Damit kann ein gewinnorientiertes Unternehmen nichts anfangen. Sie werden bei einer Kooperation Geld und Resourcen in euch investieren und möchten deshalb vorher wissen, was sie davon haben werden. Bietet ihnen also konkrete Vorschläge an, wie eine Kooperation und eine Integration der Produkte aussehen kann. Hebt außerdem hervor, warum euer Blog/Account so besonders ist und sich von anderen abhebt.

Erstellt im besten Falle eine kurze Präsentation mit Themenvorschlägen und zeigt, wie ihr euch den Blogbeitrag oder das Foto vorstellt. Stell die Farben und Inhalte als Moodboard zusammen. Hinterlegt alles mit eurem Mediakit, das die Analytics und Zahlen zu eurem Blog (Zielgruppe, Aufrufe etc.) zeigt. So ergibt sich ein rundes Gesamtbild und das Unternehmen kann abschätzen, ob eine Kooperation auch für sie sinnvoll ist.

Kooperationsanfrage Muster Download

Ganz kurz und knapp zusammengefasst könnt ihr die Anfrage auch als Muster herunterladen. Achtung: Unbedingt individualisieren und noch ein wenig hübscher ausformulieren. Das Anschreiben soll euch nur einen groben Überblick geben und den Grundstein für eure persönliche Anfrage liefern. Bei Geschäftsbeziehungen gilt immer, dass ihr professionell arbeitet. Dazu gehört eben auch, sich selber mit dem Thema auseinander zu setzen.

Ich hoffe meine Tipps helfen euch schon mal weiter – berichtet mir gerne in den Kommentaren, solltet ihr etwas vermissen. Aber auch wenn ihr die Anfragen genutzt habt und erfolgreich wart, freue ich mich über eine Rückmeldung!

 

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Meine hitzige Antwort an die schlechte Anfrage

Liebe Kontakterin,

mein Name ist Sarah. Der steht zwar auch auf meinem Blog www.damncharming.de, aber das haben Sie wohl nicht meinen Kontaktdaten entnommen, oder fanden den Namen „Bloggerin“ einfach passender für mich. Wozu auch Zeit mit Höflichkeiten verschwenden, wenn man eine Person auf ihren Zweck reduzieren kann? Ich hoffe daher, dass Sie sich darüber freuen, dass auch ich Sie mit ihrem Beruf bzw. Ihrer Aufgabe anspreche, statt Ihren Namen zu verwenden.

Die Beiträge auf meinem Blog sind bemüht, informativ, aktuell und interessant zu sein. Danke, dass Sie bemerkt haben, dass ich nicht uninteressante Themen von vorgestern aufarbeite, um meine Leser absichtlich zu langweilen. Ich muss Ihnen an dieser Stelle allerdings einen kleinen Tipp in Sachen Kontaktaufnahme geben: bitte folgen Sie nicht stur einem sehr durchschaubaren Muster von „Anschreiben, Honig ums Maul schmieren und dann zum eigentlich Punkt kommen.“ Dieser lautet – welch Überraschung – nämlich…

Dass sich aus diesen, wohl auf jeden Blog zutreffenden Kriterien, die Frage ergibt, ob bei mir Beiträge käuflich erwerblich sind. Wäre ja nicht auszudenken, was Sie für einen Aufwand hätten, müssten auch noch alle uninteressanten und uninformativen Blogger mit Ihrem Copy-Paste-Text angeschrieben werden!

Worum geht es hier überhaupt?

Um Ihnen die Arbeit abzunehmen, einmal persönlich auf meinem Blog vorbei zu schauen, fasse ich Ihnen kurz zusammen, über was ich schreibe. Literatur. [Anmerkung: Mittlerweile liegen meine Themen übrigens bei Fitness, Gesundheit und Glücklichsein] Dort hängt mein Herzblut dran weil es einfach kaum ein schöneres Gefühl gibt, als zufrieden ein gutes Buch nach dem Lesen zu zuklappen und schon zu planen, welchem Buch man als nächstes seine Zeit widmet. Weil kaum etwas die Fantasie so sehr anregt, wie eine gute Geschichte und weise verwendete Worte. Weil Literatur vielschichtigere Emotionen auszulösen vermag, als… nun, beispielsweise ein Jalousie. Wobei ich hier natürlich nicht für alle Menschen sprechen kann – es mag durchaus Menschen dort draußen geben, die eine ganze Gefühlsachterbahn beim Anblick einer soliden, weißen Plastikjalousie überkommt.

Weiterhin schreibe ich über Lifestyle. Lebensstil. Alles, was schön ist, Spaß macht und mit dem sich eine junge Frau beschäftigt, die ein angenehmes Leben haben möchte, sich gerne mit hübschen Dingen umgibt, neugierig, kulturell und kreativ interessiert ist und möglichst viel aus einem Tag schöpfen möchte. Auf den Punkt gebracht: Ich schreibe über Beauty, Fashion, Reisen, Einrichtung, Organisation und Gesundheit.

Das sind gute Kooperationen

Ihr Angebot, dass ich nach Absprache über eine Dienstleistung, eine Webseite oder ein Produkt schreibe und dies über meine sozialen Kanäle verbreite, möchte ich einmal näher mit Ihnen besprechen. Zwar bin ich Kooperationen nicht abgeneigt, doch möchte ich mich gerne auf solche beschränken, die a) mich selber interessieren und b) auch für meine Leser interessant sein können, da sie thematisch zu meinem Blog passen. Waren Sie auch diejenige, die mich vor einigen Wochen angeschrieben hat für eine Review von Jalousien? Ihre Mailadresse kommt mir vage bekannt vor…
Um was für Produkte, Webseiten oder Dienstleistungen geht es denn bei Ihnen? Da Sie sich in der Anfrage noch nicht festlegen gehe ich davon aus, dass dies inhaltlich variiert und völlig unabhängig von den Themenschwerpunkten meines Blogs ist.

Schön, dass Sie mir 50 bis 100€ pro Eintrag, der zusätzlich über meine social Media Plattformen beworben werden soll, anbieten.

Bloggen: Hobby oder Job?

Bloggen ist heutzutage kein einfaches Hobby mehr. Die zunehmende Professionalisierung bringt Vor- aber auch viele Nachteile mit sich. Wie gesagt schreibe ich, weil ich Spaß daran habe und mit meinen Lesern teilen möchte, was sie und mich interessiert oder interessieren könnte. Doch die Ansprüche steigen. Fotos müssen professioneller aussehen, Einträge sich wichtiger anfühlen und Webauftritte auffälliger gestaltet sein, damit man im schlimmsten Falle nicht nur für sich selber schreibt, sondern auch Leser für seinen Blog gewinnt.

Ich investiere in einen Blogeintrag viele Stunden Arbeit. Das beginnt mit der Themenfindung: was ist aktuell? Interessant? Und vor allem auch relevant? Für diesen Prozess gehen im Monat 5-10 Stunden meiner Zeit „drauf“. Pro Posting also 1-2 Stunden.

Anschließend muss ich mich über das Thema informieren, mir eine solide Meinung bilden und notwendiges Material besorgen oder zusammensuchen. Auch dies braucht noch einmal 1-2, oft sogar mehr Stunden. Berichte ich zum Beispiel über ein Buch, so muss ich dieses natürlich vorher gelesen haben – was schon mal an die 8 Stunden dauern und nicht an einem Tag erledigt werden kann. Sagen wir dieser Prozess fügt im Durchschnitt weitere 2 Stunden zur Postinggestaltung hinzu.

Ist dies alles erledigt, kann ich den Beitrag endlich anfangen zu schreiben. Das geht oft verhältnismäßig schnell – ca. 1 bis 1,5 Stunden brauche ich dafür. Anschließend wird Korrektur gelesen, vielleicht noch einmal etwas angepasst und abgeändert. 30 weitere Minuten.

Bloggen ist mehr als nur kurz was schreiben

Und dann werden die begleitenden Fotos produziert. Wie bereits erwähnt, reicht es nicht mehr, einfach nur schnell ein Foto zu knipsen. Man muss auf die Beleuchtung achten (dafür habe ich mir Studiolampen gekauft), das Set aufbauen, einen ansprechenden Hintergrund/eine Umgebung finden, Dekoration mit einbinden und dann: knipsen, knipsen, knipsen. 1 Stunde.
Anschließend werden die Bilder bearbeitet. Denn egal wie schön man sie bereits ablichtet – es geht natürlich noch schöner. Ein wenig am Kontrast schrauben, die Tiefenschärfe anpassen, vielleicht einen hübschen Filter drüber legen. Eine weitere Stunde.

Dann endlich kann der Beitrag online gehen: nach durchschnittlich 7 Stunden Zeitaufwand. Natürlich bewerbe ich ihn auch auf meinen social Media Profilen. Das wären zwei Facebook-Seiten, Instagram und gegebenenfalls auch auf Youtube (wo ich ebenfalls zwei Kanäle pflege). Auf all diesen Plattformen erreiche ich hunderte bis tausende (550 bei Facebook bis 15.000 bei Youtube) liebe Menschen, die sich für meine Meinung interessieren. Diese Menschen sind aber nicht zufällig auf meinen Kanälen gelandet. Auch hier musste und muss (eher: darf!) ich regelmäßig einzigartigen Content schaffen, der interessiert und fesselt.

Dafür gehen pro Woche noch einmal mehr als 15 Stunden von meiner Freizeit ab (wobei ich dies, ehrlich gesagt, als meine Freizeit ansehe. Weil es mir Spaß macht.). Dennoch: würde ich auch dort nicht Zeit investieren, wären dort keine Menschen, die meine „Werbung“ für den neuen Blogpost sehen würden. Dies berechne ich einfach einmal mit weiteren 15 Stunden pro Woche zu einem Posting hinzu.

Wären wir bei 22 Stunden Arbeit. Die ich normalerweise freiwillig und sehr gerne für Themen mache, die mich selber begeistern.

So berechnet man seinen Stundenlohn als Blogger

Nun, ich bin Blogger mit einer Reichweite. Über 160.000 Klicks finden pro Monat allein auf meinem Blog statt. Natürlich bin ich für Unternehmen als Markenbotschafter interessant. Und natürlich habe ich nichts dagegen mit einem Eintrag Geld zu verdienen. Auch ich muss meinen Webspace für den Blog bezahlen, mir meine Studioausrüstung finanzieren und letztendlich auch ab und zu einfach mal Geld für etwas Schönes und völlig blogfremdes auf den Kopf hauen. Da freue ich mich, wenn sich eine Möglichkeit bietet die Interessen meiner Leser (und meine) mit der Möglichkeit Geld zu verdienen, zu verbinden.

Sie bieten mir aber 50-100€ an. Das entspricht einem Stundensatz von 4,50€ (im besten Falle) bis 2,27€ (im schlechtesten Falle). Da kann ich nur sagen: das ist lächerlich. Dafür wird und würde niemals eine Firma arbeiten, die ansonsten Werbung vertreibt. Die Werbeanzeige in einer Zeitschrift, bei Facebook oder im sonstigen Print wird Sie gut das 20-100-fache kosten. Und die sind unpersönlich, da sie nicht von einer realen Person als Empfehlung abgegeben werden – somit nicht den Impact haben, den Beiträge von Bloggern bekanntlich erzielen können.

Schriebe ich nun einen Beitrag über ein Thema, das weder mich, noch meine Leser interessiert, würde ich a) einen Hungerlohn dafür bekommen und b) (welches ich als wesentlich schwerwiegender erachte) meine Prinzipien verraten und meine Glaubwürdigkeit verlieren. Meinen Leser gegenüber habe ich nämlich eine Verpflichtung.

Fazit der Kooperationsanfrage

Handelte es sich um ein Produkt welches ich wirklich, wirklich unbedingt besprechen möchte, tue ich dies oft sogar kostenlos. Handelt es sich aber um etwas, auf das ich neugierig bin, was passen könnte und halbwegs interessant ist, ist es eine Dienstleistung von mir, darüber zu berichten. Und dafür steht meiner Arbeit eine angemessene Vergütung zu.
Also kurz und knapp: nein, ich vermülle meine hart erarbeiteten Kanäle nicht mit lieblosen Werbetexten, die niemanden interessieren und meine Kompetenz als Bloggerin ausbeuten. Diese „Vermarktungschance“ lehne ich kein bisschen bedauernd ab.

Vielen Dank und freundliche Grüße,
Bloggerin

Ps.: Es ist mir eine immense Freude berichten zu können, dass dieser Blogeintrag in nur einer Stunde fertig geschrieben war (weil frei weg von der Leber) und ich nicht einmal fancy Fotos dafür angefertig habe. Rebellisch! ;)

 

Bildnachweis

Photo by rawpixel on Unsplash

15 Comments

  1. Suse von Literaturschock 16. Juli 2015

    Wer braucht schon Bilder, wenn es einen so hervorragenden Text zu lesen gibt.

    Herzlichen Dank dafür. Ich glaube, die Dame hat mich auch angeschrieben (oder war es doch das supertolle Angebot des – juhuuu – kostenlosen Linktauschs, das ich auf gar keinen Fall ablehnen sollte? Hm.

    Liebe Grüße
    Suse

    Antworten
  2. Leni 16. Juli 2015

    Ich finde den Brief super! Nur schade, dass er vermutlich von der betroffenen Person nicht gelesen werden wird…
    Das Problem bei solchen Anfragen ist ja auch oft, dass viele Bloganfänger total begeistert sind und das direkt annehmen, ohne über mögliche Konsequenzen nachzudenken. Viele bewegen sich ja leider am Rande der Legalität…

    Liebe Grüße :)

    Antworten
  3. Claudia 16. Juli 2015

    Bist du aber nett! Vielleicht lernt die Frau ja sogar etwas durch deinen Brief. Bei mir landen solche offensichtlichen „copy-paste“-Anfragen kommentarlos im Müll.
    Wie du so schön vorgerechnet hast, geht viel Zeit ins Hobby. Da habe ich doch nicht noch Zeit mich um so unhöfliche, anmaßende und, ja auch beleidigende Anfragen zu kümmern.

    Mit bibliophilen Grüßen,
    Claudia von Literaturjunkie

    Antworten
  4. Kathrin Lange 17. Juli 2015

    Sehr guter Artikel, Sarah!

    An einer Stelle musste ich allerdings schmunzeln. Du schreibst: „Die Beiträge auf meinem Blog sind bemüht informativ, aktuell und interessant zu sein.“
    Hier wäre ein Komma an der richtigen Stelle besser gewesen: Die Beiträge auf meinem Blog sind bemüht (Komma) informativ, aktuell und interessant zu sein. ;-)

    Weil Du alles andere als „bemüht informativ“ bist. Finde ich. So.

    Liebe Grüße!
    Kathrin Lange

    Antworten
  5. Kiki 17. Juli 2015

    Perlen vor die Sau, fürchte ich. Aber es geht ja auch um den therapeutischen Zweck für einen selbst, sich den Ärger ab und an mal von der Seele zu schreiben. Ich hab‘ das vor ein paar Jahren auch schon mal gemacht (http://dasalte.e13.de/2012/04/18/out-of-bounds/) – gebracht hat es natürlich Null. Inzwischen lösche ich nur noch und markiere die Absenderadressen als Spam.

    Antworten
  6. Erika on Tour 17. Juli 2015

    Na servas! Genau richtig liebe Sarah! Einfach mal so *unterschreib*
    *knuddel*
    Erika

    Antworten
  7. jochen kienbaum 17. Juli 2015

    Hallo Sarah, da hast Du Dir ja viel Mühe gegeben und Zeit investiert, um einer Spam-Mail mit Fakten entgegenzutreten. Besagte Lena wird Deine Mail leider nicht lesen, ebensowenig diesen Blogbeitrag, andere Spammer übrigens auch nicht. Ich hab ihn gelesen, mochte ihn und werde auch künftig Spam-Mail (private und blogbezogene) kommentarlos und ungelesen in die Mülltonne kloppen. lg_jochen

    Antworten
  8. Patrizia 17. Juli 2015

    Ich bin keine Bloggerin, aber selbst ich rege mich auf, wenn ich sehe, was Leute wie du für E-Mail bekommen. So ein unverschämter Schwachsinn! Der Grund (meiner Meinung nach) wieso Blogger wie du erfolgreich sind ist ja gerade, dass ihr keine so anonyme Müllwerbung betreibt, sondern über Dinge berichtet, die euch selbst interessieren!
    Und dann auch noch die Tippfehler in der Anfrage. *grrr*

    Allerdings hat die Sache ein Gutes: ich hab mal einen richtig intensiven und tollen Einblick in deinen kreativen und arbeitstechnischen Prozess bekommen, so dass ich mir endlich vorstellen kann, was du alles in deine Beiträge für uns steckst! *thumbs up*

    Antworten
  9. Patty 17. Juli 2015

    Ich finde es wirklich toll, dass du so offen und ehrlich geantwortet hast. Ich finde es manchmal wirklich unverschämt, wie manche Menschen sich verhalten und sowas unpersönliches kann ich auch überhaupt nicht leiden. Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht und ich finde es wirklich toll, dass du darüber berichtet hast :)

    Liebe Grüße :)
    http://www.measlychocolate.de

    Antworten
  10. Jo 18. Juli 2015

    Wow! Danke, du bist unglaublich ehrlich und offen und ich kann viel auf deine Meinung geben und ich denke, dass du genau dafür einen Blog führst! Bitte weiter so!
    Viele liebe Grüsse

    Antworten
  11. Madame Lustig 21. Juli 2015

    Diese Anfrage von der „lieben“ Lena erinnert mich stark an die ganzen Klinkenputzer, die von Zeit zu Zeit in Scharen aus ihren Löchern zu kriechen scheinen, um dann gezielt die armen, gutgläubigen Bürger hinters Licht zu führen bevor sie sich selbst für ihre Glanzleistung bebauchpinseln und ins Fäustchen lachen! Schade, dass es nicht mehr Menschen gibt, die ihnen ebenso schlagfertig und selbstbewusst gegenübertreten wie du es getan hast. Beide Daumen hoch!

    Liebe Grüße
    Madame Lustig

    Antworten
  12. Anna 21. Juli 2015

    Ich muss sagen, dass ich an deiner Stelle wesentlich unfreundlicher geantwortet hätte – wenn überhaupt. Manche Anfragen sind wirklich einfach nur unverschämt!
    <3 Anna
    http://live-love-laugh-blogg.blogspot.de/

    Antworten
  13. Alexandra Gruber 22. März 2016

    Liebe Sarah,

    Gratulation! Kann nur alles unterschreiben, was du geschrieben hast.

    Liebe Grüße,

    Alexandra

    Antworten
  14. Jana 20. März 2018

    serpensortia.de ist auch deine Seite?
    Ich verstehe nicht warum Blogger immer denken, dass deren Blog was besonderes wäre?
    Vergleich mit FB ist lächerlich!

    Antworten
    1. Sarah 21. März 2018

      Hallo Jana,
      ich verstehe nicht ganz, was du mit deinem Kommentar meinst. Ja, Serpensortia.de gehört mir auch :) Und natürlich glauben Blogger, dass ihr Blog etwas Besonderes ist – genau wie jeder Unternehmen sonst auch an ihr Produkt glaubt. Man hat eine Vision, ein Ziel und arbeitet hart dafür, es zu erreichen. Es wird so viel Herzblut, Schweiß und Zeit in das Projekt gesteckt, dass es natürlich auch respektvoll behandelt werden soll. :)

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