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Golf Schnupperkurs

Golf Schnupperkurs

Bevor man sich dazu entscheidet, viel Zeit und Geld in den Golfsport zu investieren, ist es absolut sinnvoll, einen Schnupperkurs mit zu machen. Die meisten Golfclubs bieten diese für kleines Geld an – denn auch sie wollen natürlich neue Mitglieder gewinnen und für den Sport begeistern.
Wie so ein Golf-Schnupperkurs abläuft und mit was ihr an Kosten rechnen müsst, das werde ich hier zusammenfassen.

Was macht man in einem Golf Schnupperkurs?

Natürlich kann ich nicht für alle Golfclubs sprechen, aber man kann davon ausgehen, dass Schnupperkurse in den meisten Clubs recht ähnlich ablaufen. Meistens finden diese in kleineren Gruppen statt und dauern um die zwei Stunden.

Qualitäts-Check: Je weniger Teilnehmer zu einem Schnupperkurs zugelassen sind, desto mehr Zeit hat der Trainer (genannt „Pro“), um sich mit euch zu beschäftigen.

Warum dauert der Kurs ca. 2 Stunden? Zuerst einmal wird der Pro euch sicherlich generell etwas zum Sport erzählen. Vielleicht ein wenig Hintergrundwissen zum Golf und mit Vorurteilen aufräumen. Ein Paar Theorie-Fetzen werden sicherlich auch dabei sein. Wir wurden bei unserem Schnupperkurs einfach mal direkt zu einem Abschlag geführt und dort erklärte er uns, was man alles an den Schildern neben dem Abschlag ablesen kann: Von den vielen Zahlen, Abkürzungen und Farben ist man als Unwissender schnell verwirrt. Aber es stellt sich schnell raus, dass das gar nicht so kompliziert ist. ;)

Spätestens danach sollte ein Golf Schnupperkurs aber auch eins haben: einen praktischen Teil! Wir waren sicherlich etwas über eine Stunde auf der Driving Range und durften mit einem Eisen (meistens einem 7er) zunächst einfach mal ausprobieren. Drauf auf den Ball und probieren, ihn so weit und gerade wie möglich zu schlagen. Übrigens: Schon hier werden die Meisten schnell merken, dass das gar nicht so leicht ist!

Der Pro sollte sich hier auch Zeit nehmen, um zumindest kurz einmal jedem Teilnehmer Tipps zur Haltung und dem Schwung zu geben. Es wird definitiv keine ganze Trainerstunde, aber genug Wissen, damit man mit einem Erfolgserlebnis aus dem Kurs gehen kann, wird er sicherlich vermitteln.

Im Anschluss waren wir noch auf dem Putting-Green und haben uns darin probiert, den Ball in das Loch zu befördern. Auch hier haben wir gelernt, dass es wieder eine andere Technik verlangt und der Schwung, die Arm-Haltung und der Stand besonders wichtig sind.

So besteht ein Golf Schnupperkurs eigentlich aus den wichtigsten Dingen, damit ihr schon einmal einschätzen könnt, was euch bei einem weiterführenden Kurs/Trainerstunden/der Platzreife erwarten:

  • Theoretisches Wissen
  • Eine Besichtigung des Platzes oder zumindest eines Abschlags
  • Praktisches Spiel: Driving Range und Putting Green

Wie teuer ist ein Golf Schnupperkurs?

Das hängt natürlich stark davon ab, ob der Club an sich ein Öffentlicher oder ein sehr Privater ist, ob dort auf einen exklusiven Kundenkreis Wert gelegt wird, oder jeder willkommen ist. Bei uns der Kurs kostet normalerweise 45€, wird derzeit aber für 15€ angeboten – was ein echtes Schnäppchen ist. Es gibt auch etwas ausgedehntere Kurse über mehrere Tage, die dann natürlich entsprechend kosten. Oft wird sogar direkt ein Kurs inklusive Platzreife-Prüfung angeboten und kann schon ab 130€ im Rahmen liegen.

Ob man sich aber direkt auf einen langen und/oder anstrengenden Schnellkurs mit Platzreife einlassen möchte, sollte man vorher überlegen. Das reine Reinschnuppern ist in jedem Falle sinnvoll.

Golf Schnupperkurs Kosten liegen sicherlich im Schnitt irgendwo zwischen 15 und 50€.

Tipp: Viele Clubs bieten eine Verrechnung an. Wenn ihr den Schnupperkurs macht und euch danach für einen Platzreifekurs anmeldet oder sogar Mitglied werdet, wird euch die Gebühr für den Schnupperkurs gutgeschrieben.

Platzreife machen

Wenn es euch so geht wie ganz, ganz vielen, die Golf einmal ausprobieren, dann werdet ihr danach schnell weitermachen wollen. Als nächstes bietet sich daher an, einen Platzreifekurs zu absolvieren. Hierzu gibt es ebenfalls unterschiedliche Modelle und Varianten: Von Kurzkursen über zwei Tage, Ferienkursen über eine Woche bis hin zu ausgedehnten Kursen, die mehrere Monate dauern. Welche Möglichkeiten das sind und welche Variante für euch die Beste ist, erkläre ich im nächsten Artikel.

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