Das beste Brusttraining für Frauen

Das beste Brusttraining für Frauen

[Beitrag enthält Werbung] Zunächst einmal: Frauen brauchen kein bestimmtes oder anderes Brusttraining als Männer. Als Frau kann man sich nicht die Brust „wegtrainieren“. Dafür aber ist gezieltes Brusttraining sinnvoll, um das Gewebe im Brustbereich zu stärken. Folgen: weniger Risiko einen Hängebusen zu bekommen und eine rundere Form. Welche Übungen ihr machen könnt und welche meine Favoriten sind, zeige ich heute im Beitrag.

Die Brust weg trainieren – geht das?

Wie bereits in der Einleitung kurz angesprochen: Nein. Nur durch Training verlieren Frauen nicht die natürliche Form ihrer Brüste. Damit eine weibliche Brust extrem flach und männlich aussieht, müsste sie einen unnatürlich niedrigen Körperfettanteil haben und vermutlich zusätzlich Testosteron nehmen. Daher keine Angst davor, das ein gezieltes Brusttraining nachteilig ist. Was allerdings stimmt ist die Tatsache, dass die Brust ein wenig kleiner werden kann, wenn Frau sehr viel trainiert (allerdings nicht nur die Brust). Grund dafür ist, dass die weibliche Brust zum Großteil aus Fettgewebe besteht. Trainiert Frau mehr als sie es vorher getan hat, hat sie einen höheren Energieumsatz und „verbrennt“ natürlich Fett. Sie nimmt ab – und damit immer auch etwas an der Brust. Den exakt gleichen Effekt sieht man bei Diäten und er hat nichts speziell mit dem Brusttraining zu tun.

Die Brust formen mit Brusttraining

Kommen wir zur nächsten Frage, die immer wieder gestellt wird: Kann man die Burst gezielt durch Training formen? Hier kann man klar „ja!“ sagen. Auch das ist natürlich nur in einem gewissen Maße möglich – aber Brusttraining kann gezielt zur Straffung der unteren Brust oder oberen Brustpartie genutzt werden. Beide haben einen Einfluss auf die Form der Brust und wie beispielsweise das Dekolleté aussieht. Training der unteren Brust stützt das Brustgewebe besonders – hängende Brüste erscheinen so straffer und „jünger“. Training der oberen Brust hingegen stärkt die Partie, die besonders die Form des Dekolletés bestimmt. Wenn ihr euch ans Brusttraining wagt, ist es immer ratsam wirklich alle Muskelgruppen zu beanspruchen. Das ist nicht nur gesünder, sondern sorgt auch für ein harmonischeres Bild. Daher könnt ihr zwar euer Brusttraining zu Hause machen, doch empfiehlt es sich eher, sich ein gutes Fitnessstudio mit unterschiedlichen Geräten und Gewichten zu suchen. Ich selber gehe beinahe täglich ins John Reed [Werbung, unbezahlt], wo ich an unterschiedlichen Maschinen und mit Gewichten in mehreren Formen und Schweren Abwechslung ins Training bringen kann. Welche Geräte und Gewichte ich genau dafür verwendet, erkläre ich jetzt:

Die obere Brust trainieren

Bei eurem Brusttraining benötigt ihr eigentlich nur drei verschiedene Übungen – über die Zeit zu variieren und auch einmal andere Übungen, die die gleichen Muskelgruppen ansprechen, aus zu probieren, ist aber in jedem Falle ratsam. Für die obere Brust könnt ihr beispielsweise am Kabelzug hervorragend trainieren. Die Übung streift zwar auch andere Bereiche der gesamten Brust, setzt aber einen Fokus auf den oberen Teil. Dafür stellt ihr euch ca. schulterbreit in die Mitte, nehmt die Handgriffe jeweils in eine Hand und zieht gerade das Gewicht nach oben, bis eure Arme gestreckt genau vor eurer Brust stehen.

Wichtig: Macht die Übung lieber mit wenig Gewicht und führt sie sauber aus, als dass ihr unbedingt viel nehmen wollte und die Armposition am Ende nicht korrekt halten könnt. Ich nehme derzeit 10 kg und je nach Tagesform fällt es mir auch schwer. ;)

Die untere Brust trainieren

Für die untere Brust könnt ihr direkt am Kabelzug bleiben und die Handgriffe einfach von unten abhängen und oben wieder dran. Dieses Mal steht ihr fest mit versetzten Beinen. Welches Bein ihr Vorne habt, ist unwichtig – Rechtshänder haben oft das Recht für einen festeren Stand vorne, aber das sei jedem selbst überlassen. Hauptsache ihr achtet darauf, nicht zu weit gespreizt zu stehen (es soll kein Spagat werden) und euer Rücken bleibt gerade. Dann zieht ihr die Kabelzüge von oben nach unten runter und kreuzt eure Arme in der Körpermitte. Erst der letzte Part der Bewegung wird richtig anstrengend und geht in die Brust, also führt auch hier die Übung sehr ordentlich aus.

Die Brustmitte und andere Übungen für die Brust

Um die Brust nun noch weiter zu fordern, solltet ihr nach zwei Übungen nicht direkt aufhören. Ergänzend bietet sich immer an, noch mindestens eine weiter Übungen in den Trainingsplan zu integrieren. Ich nutze dafür gerne die Gewichtsscheiben, die im Fitnessstudio zu finden sind. Im John Reed [Werbung] findet man diese von 2,5 kg, über 5 kg und 10 kg bis hin zu 20 kg. Auf dem Bild nutze ich 5 kg, denn das Gewicht zwischen den Händen zu halten ist gar nicht so einfach, wie gedacht! Ihr müsst fest mit euren Handballen gegen die Scheibe drücken, während ihr auf einer Trainingsbank liegt. Dann schiebt ihr das Gewicht langsam nach oben und wieder nach unten. Ihr werdet schnell merken, dass das ordentlich die Muskeln auspowert und eine tolle Ergänzung ist.

Aber natürlich gibt es noch viele weitere Übungen, mit denen ihr eure Brust trainieren könnt. Zum Aufwärmen beispielsweise mache ich gerne Liegestütze, an Tagen, an denen bei mir Brust, Schultern und oberer Rücken auf dem Programm stehen.

Weitere Brustübungen:

  • Liegestütze
  • Bankdrücken
  • Schräges Bankdrücken (Schrägbankdrücken)
  • Flies
  • Multipresse
  • Kurzhanteldrücken
  • Dips
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