Ausgangssperre: Beschäftigung zu Hause

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Ausgangssperre: Beschäftigung zu Hause

Mit dem Coronavirus kam auch die Coronakrise und die Ausgangssperre hängt über unser aller Köpfen. Vielleicht dürfen wir bald schon für zwei Wochen oder länger unsere Wohnungen und Grundstücke nicht mehr verlassen und sind gezwungen zu Hause zu sitzen, sofern wir keinen Passierschein besitzen.

Aber keine Panik – die Situation ist blöd, könnte aber für unser aller Gesundheit notwendig werden. Wenn es so weit kommt, kommt bei Vielen auch die Frage auf: Was mache ich so lange zu Hause?

Deshalb hier die schönsten Ideen und besten Tipps, wie ihr die Zeit zu Hause sinnvoll gestalten könnt.

Was darf man bei einer Ausgangssperre?

Natürlich wird im Falle einer Ausgangssperre sicherlich noch einmal genau darüber aufgeklärt, was erlaubt ist und was nicht. Generell bedeutet die Sperre, dass man sich nicht ohne triftigen Grund an öffentlichen Plätzen und auf Straßen aufhalten darf. Weiter erlaubt sein wird der Gang in den Supermarkt, zur Apotheke, Arzt oder – mit Passierschein – zur Arbeit. Auch Hundebesitzer dürfen natürlich ihren Vierbeiner Gassi führen und wer sich um kranke Familienangehörige kümmern muss, dem ist auch das erlaubt.

Die Ausgangssperre ist dazu da, dass sich keine Menschenmengen mehr in Cafés und Läden bilden, keine Gruppen im Park zusammenkommen oder bei Freunden eine Party feiern. Sinnvolle Vorsichtsmaßnahme also, die auch Uneinsichtige Gefährder zur Vernunft zwingt.

Was man in einer Ausgangssperre auf jeden Fall immer darf, ist sich in den eigenen vier Wänden, im Garten oder Balkon frei zu bewegen.

Beschäftigung zu Hause

Die Einschränkungen der Ausgangssperre lassen sich nicht weg reden, sie sind blöd. Wir sollten im Falle der Fälle aber das Beste daraus machen und die Chance nutzen, uns auf wirklich wichtige Dinge zu konzentrieren. Denn das sind unsere Lieben und wir selber.

Nimm dir endlich Zeit für dich

Fangen wir mit dem banalsten und schwierigsten an: Sich mit sich selber beschäftigen. Wer hat da im Alltag schon Zeit für oder nimmt sich die Zeit dafür? Jetzt ist die perfekte Gelegenheit.

Lernt meditieren oder beginnt ein Tagebuch zu führen. Das klingt wenig aufregend, aber bringt über einen längeren Zeitraum (wie schon zwei Wochen) enorm viel: Ihr werdet ruhiger und stressresistenter sein, zufriedener und vor allem ganz viel über euch selber lernen. Sich mit sich selber zu beschäftigen ist für uns meistens erst einmal ungewohnt aber es bietet eine der wenigen Möglichkeiten, charakterlich und persönlich zu wachsen. Persönlichkeitsentwicklung bringt uns im Leben auf viele Weisen weiter: von einem zufriedeneren und glücklicheren Alltag bis hin zu mehr Selbstbewusstsein oder sogar besseren Karrierechancen.

Wie ihr das also an geht?

Lasst euch inspirieren: Aus Büchern, Blogs oder Videos könnt ihr Motivation sammeln, um eure Geschichte selber zu schreiben. Eine Auswahl an Büchern [Affiliate Links]:

Sucht euch eine Frage: Was eigentlich würdest du gerne in deinem Leben verändern, wenn du es könntest? Wenn du diese Frage beantworten kannst, ist das die beste Voraussetzung, um eine Lösung zu finden.

Nutz die Tools, die es gibt: Man darf es sich immer so leicht wie möglich machen – das bedeutet: hol dir Hilfe! Ob in Büchern oder bei Freunden, mach dir Gedanken über deine „Baustellen“ und hol dir Input von Anderen dazu. Bedien dich auch den Techniken, die erwiesen funktionieren: Von Meditation bis hin zu Achtsamkeitstraining.

Weiterlesen zum Thema: Meditation lernen und Achtsamkeit

Nimm dir Zeit für deine Lieben

Auch wenn man räumlich getrennt ist, kann man sich die Zeit nehmen, die man im Alltag oft vermisst. Natürlich könnt ihr telefonieren, Facetime Calls machen oder euch per Whatsapp schreiben – aber ihr könnt sogar noch einen Schritt weiter denken. Wie könnt ihr euren Liebsten eine wirkliche Freude machen? Habt ihr sonst auch oft das Gefühl, dass Geburtstage und Weihnachten immer so plötzlich kommen und ihr gar nicht wisst, was ihr schenken könnt? Jetzt habt ihr die Zeit zu überlegen, was wirklich das perfekte Geschenk wäre.

Und nicht nur das: Auch direkt könnt ihr euren Lieben schon eine Freude machen. Schreibt mal wieder Briefe (die ihr auf dem Weg zum Supermarkt schnell einwerft) oder sendet online Grüße und liebe Worte.

Was sind eure Tipps für die Ausgangssperre und was würdet ihr in zwei Wochen zu Hause machen?

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Bildnachweis:
Photo by Martin Sanchez on Unsplash

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