5 Typische Fehler im Fitnessstudio

5 Typische Fehler im Fitnessstudio

[Beitrag enthält Werbung] Egal, ob man Anfänger ist oder schon länger trainiert: Es passiert oft, dass man in einen Trott gerät und die typischen Fehler im Fitnessstudio macht. Das sind Fehler, die euch daran hindern euer Trainingsziel zu erreichen und schnell zu Frust führen. Und vielleicht mögen sie erst einmal simpel und logisch klingen – sich aber immer wieder daran zu erinnern und vor Augen zu führen ist wichtig.

Damit ihr mit eurem Training also weiter Fortschritte seht und motiviert bei der Sache bleiben könnt, habe ich hier einmal die 5 typischen Fehler im Fitnessstudio zusammengefasst und erkläre euch, was ihr dagegen tun könnt.

Du nutzt das falsche Gewicht

Du trainierst schon länger aber hast länger nicht deine Gewichte erhöht? Oder du erhöhst fast jedes Mal wenn du im Studio bist? Dann könnte es sein, dass du mit dem falschen Gewicht trainierst. Es gilt immer: Lieber eine Übung sehr sauber und mit großem Bewegungsspielraum ausführen, als mit zu viel Gewicht die Übung nicht richtig zu machen. Auf der anderen Seite müsst ihr euere Muskeln regelmäßig mit neuen Herausforderungen zum Wachsen anregen und schwerere Gewichte verwenden.
In gut ausgestatteten Fitnessstudios, wie dem John Reed in dem ich Trainiere, gibt es immer eine ganze Reihe von Freihanteln – meistens von 1 kg bis über 40 kg, sodass ihr wirklich gut und langsam eure Gewichte steigern könnt. Dabei solltet ihr beachten: Es gibt Tage, an denen ihr einfach nicht so viel Kraft habt, wie an anderen. Das kann an Schlafmangel, Stress oder einfach eurem Zyklus liegen. Da solltet ihr niemals erzwingen mehr Gewicht zu nehmen, sondern auf euren Körper hören.

Zusatztipp: Für manche Übungen eigen sich auch die Gewichtsscheiben, die im Fitnessstudio vorhanden sind. Die gibt es mit 1,25 kg, 2,5 kg, 5 kg und 10, 15 und 20 kg. Wenn ihr also Zwischenstufen für etwas benötigt weil z.B. 2 kg zu wenig und 3 kg zu viel sind, kann man ideal zu denen greifen.

Du trainierst ohne Plan

In meinem Artikel dazu, warum du einen Workout-Plan brauchst, habe ich es schon ausführlich beschrieben: Wer keinen Trainingsplan hat, der hat meist auch kein festes Ziel. So werdet ihr über einen gewissen Zeitraum zwar sehen, dass euer Körper sich verändert, dann aber wird es stagnieren. Klar: Wer nicht auf ein bestimmtes Ziel hin trainiert und sich dabei an die Experten hält, die die richtigen Übungen dafür vorgeben, kann einfach nicht voran kommen. Wie beim Autofahren ohne Google Maps: Die Richtung ist klar, aber wie genau ihr nun beim Reiseort ankommt, nicht wirklich. Spart euch das „Verfahren“ und trainiert nach einem Plan.
Solltet ihr keinen Workoutplan aus einer App oder dem Netz nutzen wollen, gibt es im John Reed die Möglichkeit eines Personal Trainers. Der wird eure individuellen Ziele abfragen und den für euch besten Plan zusammenstellen.

Du trainierst zu oft

Auch das passiert schnell! Man möchte Erfolge sehen und denkt sich: Viel hilft viel. Ich habe schon Workout-Pläne gesehen, die 6 oder 7 Tage die Woche umfassten. Davon abgesehen, dass man dadurch sein halbes Leben auf den Sport ausrichten muss, was einfach für jeden, der kein Leistungssportler ist, nicht sinnvoll ist, bringt es auch wenig. Denn die Muskeln wachsen nur, wenn sie zwischenzeitlich Ruhephasen haben, in denen sie regenerieren können. Sehr vereinfacht gesagt brauchen sie Erholung, um Wachsen zu können.

Trainierst du also zu oft weil du schneller Ergebnisse sehen willst, wirst du in Wahrheit länger brauchen! 4-5 Tage die Woche sind eigentlich die Zahl an Einheiten, die man bei schnellen und nachhaltigen Erfolgen wählt. Alles darunter wird dauerhaft nicht die großen Erfolge bringen und alles darüber dauerhaft ebenso wenig.

Du änderst die Übungen nicht

Dieser Tipp ist ähnlich wie bei den Gewichten: Es ist wichtig, dass du Übungen richtig und gut ausführst. Aber du solltest auf keinen Fall immer und immer wieder die gleichen Übungen machen. Nicht umsonst gibt es dutzende von Übungen, die jeweils die Beine, den Bizeps, Trizeps etc. trainieren. Denn: Auch wenn die gleiche Muskelgruppe trainiert wird, gehen unterschiedliche Übungen immer ein wenig anders an diese heran. Der Muskel wird dadurch unterschiedlich angesprochen und stärker stimuliert. Nur so werdet ihr wirklich nachhaltig Muskeln aufbauen können.

Übrigens auch spannend: Es gibt Übungen, die direkt mehrere Muskeln und Muskelgruppen ansprechen und andere, die isoliert nur eine Muskelpartie trainiert. Diese so genannten Compound Übungen, die direkt mehrere Muskeln ansprechen, sind auch als Grundübungen bekannt und sind eine wichtige Grundlage, die ihr drauf haben solltet, bevor ihr Isolationsübungen macht. In meinem Artikel über Grundübungen stelle ich euch die gängigsten vor.

Du ernährst dich falsch

Last but not least: Die Ernährung macht’s! Beim Muskelaufbau ist das Training wichtig, die Ernährung aber entscheidend. Trainierst du 5 mal die Woche und machst alles richtig, isst aber ansonsten nur Pizza und Schokoriegel, wirst du deine gewünschten Erfolge nicht sehen. Lass dich nicht davon hinters Licht führen, dass es auf Instagram „Fitnessaccounts“ gibt, die zeigen, dass sie jeden Morgen im Müsli dick Schokoriegel haben und den halben Tag nur Kuchen essen. Es stimmt, dass man mehr Kalorien verbrennt wenn man einmal viele Muskeln hat (der Grundumsatz ist gestiegen), aber wenn du Muskeln aufbauen und aufrecht erhalten willst, ist das auch ernährungstechnisch harte Arbeit.

Der Körper braucht eine ausgewogene Ernährung aus Protein, gesunden Fetten und am besten komplexen Kohlenhydraten. Personal Trainer und Ernährungscoaches können euch individuelle Pläne erstellen – oder ihr lest euch das Wissen dazu selber an.

Ein paar Buchtipps (Affiliate Links):

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