5 Tipps zum Wiedereinstieg in den Sport

5 Tipps zum Wiedereinstieg in den Sport

[Beitrag enthält Werbung] Egal aus welchem Grund: Manchmal findet man sich in einer längeren Sportpause wieder. Das kann durch eine Verletzung, Zeitmangel, Krankheit oder einer längeren Reise passiert sein. Das Problem dabei ist: Je länger man wartet, desto geringer wird die Motivation, um wieder einzusteigen. Hier möchte ich euch deshalb wertvolle Tipps an die Hand geben, wie ihr den Wiedereinstieg ins Training schafft.

„Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.“ (Voltaire)

Ausreden, die dir Motivation rauben

Wie gesagt kennen wir die Situation sicherlich alle, dass wir die Motivation zum Sport verlieren. Auch ich. Bedingt durch einen Umzug und viel zu tun auf der Arbeit bin ich fast einen Monat lang nicht dazu gekommen, Sport zu machen. In der Zeit litt auch meine Ernährung – irgendwie führt ja doch immer eins zum Anderen. Und obwohl ich wusste, dass ich wieder mit dem Sport loslegen sollte, als ich endlich die Zeit hatte, waren da diese Ausreden in meinem Kopf.

Ich habe keine Zeit.

Ich bin müde, das ist mir heute zu anstrengend.

Ich komme sowieso nie wieder in die Form wie vorher.

Es ist zu heiß/regnerisch/kalt, um jetzt wieder zu beginnen.

Eine oder mehrere solcher Ausreden auch schon gedacht? Damit bist du in guter Gesellschaft und es ist nicht schlimm. Wichtig ist, dass wir den inneren Schweinehund nicht bestimmen lassen, wie wir uns fühlen wollen und was wir tun. Wer schon mal längere zeit Sport gemacht hat, der weiß nämlich: Nach dem Training fühlt man sich großartig. Es ist eigentlich egal, wann und wo man einsteigt – sobald man wieder erste Erfolge sieht, freut man sich.

Man ist fitter nach dem Training (und übrigens auch wieder den gesamten Tag über) und hat sogar bessere Laune. Also los, Ausreden bei Seite schieben und loslegen.

Trainiere in Gesellschaft

Was unglaublich viel motiviert, ist die Gesellschaft beim Training. Das kann natürlich eine Freundin/ein Freund sein – oder auch Fremde. Hauptsache, man ist von anderen Leuten umgeben, die auch trainieren. Ich persönlich gehe dafür liebend gerne ins Fitnessstudio. Wie ihr wisst, trainiere ich im John Reed (*Werbung) und liebe das Studio einfach. Es ist stylisch eingerichtet, modern und hat alle Geräte und Möglichkeiten, die ich zum Training brauche. Das Beste aber: Es sind immer auch irgendwo noch andere Leute im Studio.

Mit zu bekommen, wie andere sich anstrengend und an sich arbeiten, gibt einem die nötige Motivation, um sich selber auch noch weiter zu pushen. Man kann sich auch gegenseitig beim Training helfen und so seine Fortschritte bemessen. Training im Fitnessstudio ist aber nicht nur wegen der Gesellschaft ein Motivationsfaktor: Auch die Ausrede mit dem unpassenden Wetter zieht nicht mehr. ;)

muskelaufabu deadlift

Überstürze nichts

Gerade wenn man vorher viel trainiert hat, mag der neue Einstieg frustrierend sein. Hat man vor der Pause noch deutlich mehr Gewicht gehoben oder war länger laufen, so merkt man nun schnell, dass man an seine Grenzen stößt. Wer genauso dickköpfig wie ich ist, der wird das ungerne akzeptieren und probieren direkt wieder dort einzusteigen, wo man aufgehört hat. Das ist aber nicht nur frustrierend, sondern unter Umständen auch gefährlich – denn es erhöht das Verletzungsrisiko. Lasst es lieber ruhig angehen und probiert vorsichtig aus, wo gerade eure Grenzen sind. Das Gute ist: Auch wenn ihr nicht direkt wieder bei eurer vorherigen Leistung seid, werdet ihr sie schnell wieder erreichen. Denn das so genannte Muskelgedächtnis sorgt dafür, dass jeder, der einmal trainiert war, deutlich schneller wieder Muskeln aufbaut.

Es ist also nichts verloren und ein gesunder, langsamer Einstieg sorgt dafür, dass ihr eure Bestleistung nicht nur wieder erreichen, sondern nach wenigen Wochen übertrumpfen könnt.

Nutze einen Trainingsplan

In meinem Artikel zum Thema Trainingsplan habe ich schon diverse Vorteile dessen vorgestellt. Hier möchte ich noch einmal klar sagen: ohne Plan, lässt man das Training eher schleifen. Da ist keine Liste, die euch daran erinnert, was ihr heute zu tun hättet. Kein Ansporn, das Training des Tages ab zu haken. Keine neue Herausforderung, auf die ihr euch freuen könnt.

Noch dazu werdet ihr, wenn ihr ohne Plan trainiert, weniger leicht Erfolge messen und merken können. Ein zusätzlicher Faktor, der euch sicherlich Motivation raubt. Wenn ihr selber keinen Plan zusammenstellen möchtet oder keine App nutzt, empfehle ich euch im Fitnessstudio einen Trainer zu engagieren. Die sind mit euch vor Ort, um euch zu unterstützen und liebevoll einen Tritt in den Hintern zu geben, wenn es nötig ist.

Passe deine Ernährung an

Nicht nur mit dem Training wieder einsteigen, sondern auch die Ernährung umstellen? Das klingt doppelt anstrengend – macht es aber nur halb so anstrengend. Denn wer sich richtig und gesund ernährt, der hat mehr Energie. Ihr gebt eurem Körper damit genau das, was er braucht, um leistungsstark zu sein. Training wird euch leichter fallen, ihr werdet fitter und wacher sein und euch rundum wohler fühlen.

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