5 Fitnessstudio Mythen

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5 Fitnessstudio Mythen

[Beitrag enthält Werbung] Fitness, gesunde Ernährung und Selfcare sind Trends, die einfach nicht mehr weg zu denken sind – eine tolle Entwicklung in den letzten Jahren! Umso mehr freue ich mich auch, dass immer mehr Frauen im Fitnessstudio anzutreffen sind. Und zwar bei den Gewichten, wo sie mit Selbstverständnis die Hanteln schwingen. Aber: Noch immer ist in vielen Köpfen ein bestimmtes Bild von Fitnessstudios gefangen und fünf Fitnessstudio Mythen halten sich dabei ganz besonders hartnäckig.

Diese werden wir heute unter die Lupe nehmen und ich kann jedem, der noch zweifelt, damit hoffentlich die letzten Bedenken nehmen.

Mythos 1: Im Fitnessstudio sind nur Männer

Der Satz beinhaltet, in Klammern geschrieben, natürlich auch ein „und ein paar komische Pumper-Frauen“. Und das stimmt zum Glück gar nicht. Ich selber bin im John Reed (Werbung) angemeldet und dort sind schon immer einige Frauen auch im Freihantelbereich unterwegs und nicht nur bei den Kursen anzutreffen. Keine davon sieht übrigens aus Hulk. ;) Gerade, da das John Reed für seine stylische Einrichtung und die super netten Mitarbeiter bekannt ist, zieht es dort auch viele Frauen hin. Mittlerweile sind an manchen Abenden die Frauen gefühlt sogar in der Überzahl und da freue ich mich immer besonders drüber. Ihr seht also: die Wahl des Fitnessstudios kann entscheidend sein.
Übrigens habe ich in einem ausführlichen Beitrag auch schon einmal darüber berichtet, was für Ängste/Vorurteile Frauen oft vor dem Fitnessstudio haben und diese einzeln beleuchtet.

Mythos 2: Frauen werden komisch angeschaut

Eine Frau, die mit schweren Gewichten arbeitet, schwitzt und das Gesicht verzieht? Unsexy? Nö! Erst mal: Wer sich wirklich beim Gewichttraining anstrenget, der verzieht das Gesicht. Ist nicht zu ändern. Manche sagen liebevoll dazu „die Elvislippe“. Aber alle, wirklich alle, ignorieren das im Fitnessstudio. Die einzigen komischen Blicke, die ich mal geerntet habe, waren als neben mir ein Mann stand, der halb so viel Gewicht wie ich bei einer Übung nutzte und sich scheinbar mit mir verglich. Ansonsten ist das Schöne am Fitnessstudio: Man muss nicht gut aussehen, man muss auch sonst in keine Rolle passen. Man ist einfach dort, um zu trainieren und an sich selber zu arbeiten. Als Anfänger im Fitnessstudio habe ich mich auch immer unsicher und beobachtet gefühlt – nach kurzer Zeit merkt man aber, dass niemand guckt.

Mythos 3: Pumper sind asi

Dieser Mythos hält sich in den meisten Köpfen noch immer extrem hartnäckig. Wer „pumpen“ geht, der ist angeblich nicht ganz so helle und vermutlich auch etwas asi. Das Bild von Kollegah drängt sich auf. Wer selber regelmäßig ins Fitnessstudio geht wird aber schnell merken, dass man die große Mehrheit nicht in diese Schublade stecken kann. Unweigerlich lernt man Menschen im Fitnessstudio kennen und mit dem einen oder anderen kommt man auch mal ins (kurze) Gespräch. Ich habe Manager, Marketer und Co. im Fitnessstudio getroffen, Selbstständige und Menschen, mit sehr anspruchsvollen und fordernden Berufen. Nicht umsonst hat sogar die Wirtschaftswoche noch berichtet: Der Großteil der Topmanager hält sich regelmäßig körperlich fit.

Am Beispiel John Reed kann ich also sagen: Das Publikum ist völlig gemischt und es macht Spaß zu sehen, wie alle einfach zusammen trainieren.

Mythos 4: Der Umgangston im Fitnessstudio ist rau

Diese Annahme hängt sicherlich mit dem Mythos „Asi“ zusammen. Rumgepöbel und Stacheleien sind angeblich Alltag im Fitnessstudio. Auch hier direkt: Das einzige Rumpöbeln, das ich je erlebt habe, war nie ernst gemeint, sondern immer nur Spaß zwischen Leuten, die sich kennen. Zum Beispiel wenn ich meinem Freund ein „Lange Pause zwischen den Sets sind für Loser“ entgegen rufe. ;) Oder eine Frau, die einen Mann neckend fragt „Prinzessin, brauchst du die 10 kg Hanteln noch?“

Im Gegenteil habe ich immer einen sehr netten und rücksichtsvollen Ton im John Reed erlebt. Selbst wenn Geräte lange besetzt sind, wird niemand ausfallend. Stattdessen wird angeboten, dass man sich abwechselt. Es ist schon häufig vorgekommen, dass mir fremde Männer beim Umbau der Geräte geholfen oder mich auf der Suche nach einem Gewicht unterstützt haben. Je nachdem wie aufgeschlossen man wirkt, bekommt man auch Tipps zur richtigen Ausführung der Übungen vom einen oder anderen Mittrainierer. Alles in allem also: Der Ton ist nur rau, wenn geneckt wird.

Mythos 5: Frauen bekommen durch Krafttraining zu viele Muskeln

Frauen, die Gewichttraining machen – da denken viele direkt an Bodybuilderinnen, die in Selbstbräuner gebadet haben, knappe Bikinis tragen und die allgemein als „weibliche Kurven“ bezeichnete Körperform austrainiert haben. Sieht Frau also so aus, wenn sie regelmäßig trainieren geht? Auch hier: Nö! Ich gehe seit zwei Jahren fast durchgehend 3-5 Mal die Woche ins Fitnessstudio und sehe noch immer nicht so aus. ;) Der Grund dafür ist ganz einfach der weibliche Körper: Für extremes Muskelwachstum (wie man es zum Beispiel gut bei Männern sieht), benötigt man viel Testosteron. Ein Sexualhormon, das Frauen einfach natürlich nicht viel haben. Wer also, ähnlich wie ein Mann, Muskeln aufbauen will (extremes Bodybuilding), der muss sich dieses künstlich zuführen. Anders klappt es nicht. Der Rest der Frauenwelt wird mit Krafttraining vor allem eins erreichen: einen geformten, straffen Körpern. Denn natürlich bekommt auch Frau Muskeln – Bodybuidling heißt letztendlich nur, seinen Körper bewusst zu formen. Den typischen „Knackarsch“, straffe Arme und einen flachen, trainierten Bauch bekommt man am ehesten damit. Cardiotraining hingegen hilft dabei wenig.

Um zu viele Muskeln muss man sich also keine Sorgen machen als Frau.

 

Habt ihr noch mehr Mythen und Vorurteile gehört? Schreibt sie gerne in die Kommentare und wir sprechen auch noch über diese!

2 Comments
  • Maja
    Posted at 14:50h, 28 Oktober Antworten

    3-5 Mal die Woche ins Fitnessstudio? Wahnsinn, ich bewundere deine Disziplin. :-D

    • Sarah
      Posted at 16:48h, 28 Oktober Antworten

      Das wird schnell zur Gewohnheit! :) Vor zwei Jahren war ich noch der größte Sportmuffel ever. :D

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