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15 Sofort Hilfe Tipps gegen innere Unruhe

15 Sofort Hilfe Tipps gegen innere Unruhe

Wir kennen es alle: Das Gedankenkarussell, das einfach nicht anhalten will. Die innere Unruhe, die uns abends nicht einschlafen und tagsüber nicht konzentrieren lässt. Sie stresst und ist eine unnötige Belastung. Deshalb gibt es jetzt 15 Tipps gegen innere Unruhe:

Die Unruhe akzeptieren

Klingt zunächst merkwürdig, aber man sollte aufhören gegen die Unruhe an zu gehen. Das stresst zusätzlich, setzt unter Druck und gibt das Gefühl zu versagen. Stattdessen darf man einfach mal hinnehmen, dass man unruhig ist. Dass einen offensichtlich etwas beschäftigt und der Körper uns damit sagen möchte, dass wir an der Situation etwas ändern sollten.

Nur weil die Ist-Situation nicht ideal ist, heißt es nicht, dass man sie verurteilen muss. Eigentlich ist es sogar sehr gut, dass wir ein solches „Warnsystem“ besitzen, das uns darauf aufmerksam macht wenn etwas nicht gut läuft.

Auf Lösungen konzentrieren

Oft tendiert man dann dazu, sich den Kopf über die Gründe zu zerbrechen. Dabei ist uns meistens sehr schnell klar, warum wir eigentlich so unruhig sind und müssen die Situation nicht lange analysieren. Denn: Wer sich allzu lange mit den Gründen beschäftigt läuft Gefahr, sich tiefer gedanklich in die Probleme hinein zu versetzen und riskiert, dass es ihm noch schlechter geht. Besser ist: Nach Vorne schauen. Wir wissen, dass wir unruhig sind und etwas ändern müssen. Dann sollten wir uns jetzt darauf konzentrieren, WAS wir ändern können.

Ziele vor Augen haben

Um innere Unruhe los zu werden, darf man die Vergangenheit los lassen. Was passiert ist, ist passiert und lässt sich nun einmal nicht rückgängig machen. Aber: Das beeinflusst nicht alles, was noch vor uns liegt. Wenn wir uns auf Lösungen konzentrieren fällt es uns leichter, auch wieder Ziele ins Auge zu fassen. Mit einem Ziel vor Augen weiß man, was der nächste Schritt in Richtung des Ziels ist. Und schon verschwindet etwas der Unruhe – denn man hat einen klaren Weg bis zu einem Ziel vor Augen. Natürlich ist es aus eine Stresssituation heraus nicht immer einfach, direkt strategisch zu planen. Deshalb gibt es auch noch weitere „Sofort Hilfe“ Tipps gegen innere Unruhe:

Ein Nickerchen machen

Kennt hier noch jemand die damals beliebte StudiVZ-Gruppe „Ich bin überfordert, ich geh schlafen“? Tatsächlich ist das ein ganz hervorragender Tipp. Sich hinlegen und bewusst für 20 oder 30 Minuten alle Sorgen auf später verschieben kann geradezu Wunder wirken. Wer innerlich unruhig ist, dem kreisen oft zu viele Gedanken im Kopf – und es hilft, sich selber mit Tricks aus dieser Denkspriale zu befreien. Bei wem es mit einem Nickerchen klappt: Perfekt!

Dich in Meditation üben

Ein anderer Trick ist Meditation. Das hier ist eher auf lange Zeit ausgelegt, denn es braucht etwas Übung, bis man wirklich bewusst die Gedanken abschalten kann. Es lohnt sich aber, über mehrere Wochen immer mal wieder kurze (geführte) Meditationen zu machen – denn man merkt schnell, dass es einem mit der Zeit leichter fällt. Und hat man diese Kunst einmal erlernt, lässt sie sich in jeder stressigen Situation anwenden. Meditation erdet einen, nimmt den Stress raus und sorgt dafür, dass man danach mit frischem Kopf und ohne Hektik seine Gedanken neu sortieren kann.

Vergeben lernen

Es kann auch sein, dass innere Unruhe damit zusammen hängt, dass man entweder sich selber oder jemand anderem einfach nicht vergeben kann. Man ärgert sich über eine Situation maßlos und die Gedanken springen immer wieder dahin zurück. Das Problem: Vergangenes können wir nicht ändern. Auch wenn wir es dutzende Male in unserem Kopf durchspielen. Wer lernt sich und auch anderen zu vergeben, der hat weniger Stress. Denn: Dann wisst ihr, dass ihr nur die Zukunft ändern könnt und diese in eurer Hand liegt.

Achtsamkeit in den Alltag integrieren

Die To Do Liste reicht von hier bis China? Für die Mittagspause ist schon wieder keine Zeit? Gegessen wird vor dem Bildschirm? Kein Wunder, dass da innere Unruhe aufkommt. Nehmt euch bewusst Zeit für die Dinge im Alltag, seit achtsam damit, was ihr eigentlich tut. Achtsamkeit bedeutet eigentlich nur, sich nicht im Multitasking zu verzetteln. Eine Aufgabe nach der Anderen, einen Moment nach dem Anderen. Ihr werdet merken, dass nicht nur eine gewisse Langsamkeit gut tut, sondern auch, dass ihr resistenter gegen Stress werdet.

Sport machen

Wer besonders wenig mit Meditation und Achtsamkeit anfangen kann, der ist vielleicht eher der Typ für Sport. Denn wer sich so richtig verausgabt beim Joggen, Gewichtheben oder Zumba, der schaltet automatisch den Kopf ab. Nach dem Sport fühlt man sich geistig erholt und körperlich ausgelaugt – es gibt keine bessere Kombination, um zur Ruhe zu kommen.

Lesen

Wer hätte es gedacht: Es gibt Studien die beweisen, dass man nach nur 6 Minuten Lesen deutlich entspannter und ruhiger ist. So haben Wissenschaftler bereits 2009 herausgefunden, dass Lesen den Stress um ganze 68% reduziert! Also schnappt euch ein Buch und verkriecht euch aufs Sofa – die innere Unruhe wird schneller verschwinden.

Dankbarkeit

Eine ebenfalls sehr wirksame Methode ist die Methode der Dankbarkeit. Innere Unruhe kann auch den Grund haben, dass man innerlich angetrieben ist mehr zu leisten, mehr zu erreichen und… überhaupt von allem MEHR will. Kurz inne zu halten und sich klar zu machen, für was man aber jetzt schon alles dankbar sein kann, ist die eigentliche Geheimwaffe.

Akkus aufladen (Introversion vs. Extroversion)

Nein, introvertierte Menschen sind nicht schüchtern. Und extrovertierte Menschen nicht alle Rampensäue. Man sollte aber wissen: Wer introvertiert ist, der zieht Kraft daraus, auch mal alleine zu sein. So können Introvertierte ihre Gedanken ordnen und zur Ruhe kommen. Extrovertierte hingegen ziehen ihre Kraft aus der Gesellschaft – sie fühlen sich am besten, wenn sie von Menschen umgeben sind. Du solltest für dich wissen, zu welcher der beiden Seiten du dich eher zuordnen würdest und darauf achten, dass du deine Bedürfnisse dementsprechend berücksichtigst. Es ist okay nicht zur Party zu gehen, wenn du dann zur Ruhe kommst.

Spazieren gehen

Die Japaner wissen es auch: Natur ist heilsam. Dort gibt es mit „shinrin yoku“ sogar ärztlich verordnete Spaziergänge im Wald. Einfach in Bewegung zu sein und die Umgebung auf sich wirken zu lassen, hilft schnell dabei, die innere Unruhe los zu werden – der Kopf schaltet ab und man kommt zur Ruhe.

Entrümpeln und aufräumen

Dieser Tipp wird schwer für alle unordentlichen Menschen zu lesen sein. Aber es stimmt: Ordnung im Außen sorgt für Ordnung im Innern. Wer zwischen Stapeln von unerledigter Post oder dreckigem Geschirr lebt, der hat seine Aufgaben wortwörtlich immer vor Augen – und das stresst. Man fühlt sich unwohl und die innere Unruhe kommt schneller, als man gucken kann. Deshalb lieber die Zeit nehmen und einmal klar Schiff machen.

Atemtechniken

Wem Meditation zu suspekt ist, der kann es auch erst mal mit Atemtechniken probieren. Die Idee dahinter: Durch kontrolliertes Atmen muss man seine Aufmerksamkeit darauf lenken. Die kreisenden Gedanken werden unterbrochen und mann kommt leicht zur Ruhe.

Frei nehmen

Manchmal kann es aber auch ganz einfach sein: Wenn du innerlich unruhig bist frag dich, wann du das letzte Mal einen Tag lang frei und nichts zu tun hattest. Liegt das zu lange zurück ist das der untrügbare Hinweis darauf, dass es höchste Zeit wird. Frei nehmen, bewusst nichts vornehmen und genießen, sich zu langweilen – das ist wahrer Luxus. Und manchmal genau das, was wir brauchen.

Bildcredits:

Photo by Dane Wetton on Unsplash

Photo by Brooke Cagle on Unsplash

Photo by Kate Stone Matheson on Unsplash

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