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Wer bin ich?

Oh, wenn ich das so einfach beantworten könnte, würden sicher so einige Philosophen in ihrem Grab rotieren. Aber anstatt mit dem anzufangen, was ich nicht weiß, erzähle ich vielleicht einfach das, was ich weiß.

Ich wurde 1988 in einer kleinen Großstadt zwischen Münsterland und Ruhrgebiet geboren. Irgendwo hat mich das sicher geprägt (auch, wenn ich es gerne abstreite) und am ehesten merkt man das vermutlich daran, dass ich „Donnerstag“ ein wenig merkwürdig ausspreche („Donne-stag“) und mich in der Natur und der Großstadt beinahe gleichermaßen wohl fühle.

Nachdem ich mein Abi gemacht habe, habe ich angefangen in Düsseldorf Biologie zu studieren. Hat so weit ganz gut geklappt und ein paar Jahre später hatte ich meinen Master in der Tasche. Danach sollte es wie geplant weiter gehen: Promotion, Job, Mann, Haus, Kind,… aber irgendwie ist mir dann doch das Leben dazwischen gekommen. Wichtige Lektion Nummer eins gelernt:

Nicht das machen, was man sich vorgestellt hat, sondern lieber das machen, was einen glücklich macht.

So habe ich dann nach einem Drittel meiner Zeit zum Doktortitel hin geschmissen und mich völlig umorientiert. Social Media, baby. Der Umstieg hat, dank meiner Vorkenntnisse durch das jahrelange Bloggen/Youtuben und Vor-dem-Bildschirm-hängen, auf Anhieb viel besser geklappt, als ich es mir jemals vorgestellt hätte und seitdem bin ich Community Managerin & Redakteurin in einer Mediaagentur.

Das aber nur zu meinem beruflichen Werdegang – wie sieht es privat aus?

Was mag ich?

Endlich eine Frage, die deutlich leichter zu beantworten ist. Ich mag so vieles, dass ich manchmal alles mögen kann. Und manchmal mag ich gar nichts, außer einer Decke über dem Kopf und einem Buch. Aber was immer bleibt ist meine Liebe zum Wort: Geschrieben, gesprochen, ausgespuckt oder runtergeschluckt – Wörter sind meine Leidenschaft. Deshalb habe ich 2008 meine erste Homepage und 2010 diesen Blog ins Leben gerufen, habe 2012 meinen ersten Youtube-Kanal eröffnet und immer wieder mit meinen Texten an Wettbewerben teilgenommen.
Meine ersten Veröffentlichungen waren in zwei Anthologien und sind schon gefühlt so lange her, dass mir die Geschichten mittlerweile beinahe ein wenig peinlich sind. Aber man fängt nun mal klein und etwas blauäugig an. Wo es mich noch hinführt?

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Irgendwann schreibe ich mal ein Buch, dass euch das Herz in der Brust zerquetscht, euch auf den Boden wirft, im Dreck wälzt und dann die Hand reicht, die euch in eine Umarmung hoch zieht.
Naja, sobald ich Zeit dafür habe.

Bis dahin werde ich aber nicht Däumchen drehend meine Zeit vergeuden, sondern mich meinen anderen Leidenschaften widmen. Ich liebe das Aufregende, das Andersartige. Was aneckt und ungemütlich ist, was mir neue Welten, Möglichkeiten und Ideen zeigt und mich inspiriert. Alles Hässliche und alles Schöne und alles ist Kunst.

Und eine Mischung aus alldem?

Gibt’s hier auf dem Blog. Für euch.

(Was jetzt viel künstlerisch wertvoller klingt, als es in Wahrheit ist.)

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