Ich weiß nicht was ich will – Finde deine Leidenschaft!

Ich weiß nicht was ich will

Das Luxusproblem unserer Generation: das „ich weiß nicht was ich will“. Ist doch eigentlich hervorragend, dass wir uns Sorgen darum machen können, was wir beruflich und privat eigentlich wollen. Aber ein echtes Problem ist es trotzdem – und noch dazu gar kein so kleines. Denn sei ehrlich: wie oft kommt es vor, dass morgens dein Wecker klingelt und du keine Lust hast aufzustehen?

Wie oft drückst du im Schnitt auf den Snooze-Button und wie häufig stehst du beim Zähneputzen vor dem Spiegel und überlegst dir schon, was an diesem Tag alles nervig, stressig oder doof werden wird?

Wenn du jetzt ehrlich mit „ziemlich oft“ antworten musst, dann weißt du vermutlich auch noch nicht so genau, was du vom Leben eigentlich willst.

Ist das echt schon alles?

Ich glaube unser Problem fängt schon grundlegend damit an, dass wir in der Schule gar nicht so richtig erfahren, was man eigentlich alles machen kann. Wir bekommen beigebracht, dass es Berufe a-z gibt und dass man Ausbildung/Studium xy braucht, um diesen Beruf ausführen zu können. Dass es aber nie nur einen Weg zum Ziel gibt und dass es da draußen wortwörtlich unzählige Möglichkeiten gibt, um sein Leben zu gestalten – das verrät einem irgendwie niemand.

So kommt es dann wohl gar nicht selten vor, dass wir einem Plan (ich will Beruf a und brauche dafür Abschluss x und Ausbildung z) folgen und nach einiger Zeit feststellen: Wenn morgens der Wecker klingelt, dann will ich eigentlich lieber im Bett bleiben.

Kann man dann so machen, aber ist halt kacke.

Wie man seine Leidenschaft findet

Eigentlich ganz einfach. Schalt mal die ganzen „Wenn“ und „aber“ kurz ab und frage dich: Was macht dir am meisten Spaß? Wofür kannst du dich begeistern und was interessiert dich wirklich?

Wenn dir relativ schnell etwas einfällt, dann wird sich aber vermutlich auch sehr schnell dein Kopf zurückmelden.

„Ich hab den Beruf ja gar nicht gelernt.“

„Ich bin jetzt auch schon zu alt um was Neues zu machen.“

„Dann habe ich ja meine Zeit vorher verschwendet.“

„Es gibt so viel Konkurrenz.“

Blablabla.

Nein.

Es ist normal, dass der Kopf, das alte Gewohnheitstier, jetzt erst mal streikt. Aber seien wir ehrlich: Diese Bedenken sind alle nicht unüberwindbar. Man hat niemals vorher seine Zeit wirklich verschwendet – denn mit allem was wir bisher getan und erlebt haben, haben wir und schließlich weiterentwickelt. Wenn ihr Beweise und Inspiration dafür braucht, dass man niemals zu alt oder es zu spät ist, um etwas Neues zu machen, schaut euch große Erfolgsgeschichten an. Wie viele Autoren wurden erst im hohen Alter berühmt! McDonalds wurde erst erfolgreich, als der damals 52-jährige Ray Kroc sich des Unternehmens annahm. Coolio arbeitete 17 Jahre an seiner Musik, bevor sein Durchbruch kam. Im Prinzip braucht man nur zwei Dinge: Den Willen und das Durchhaltevermögen. Dann kann man alles schaffen und sich damit das Leben erschaffen, das man sich wünscht.

ich weiß nicht was ich will

Die sichere Methode

Wenn du noch immer nicht sicher bist, ob Schlafen tatsächlich deine Leidenschaft oder gerade nur dein Bedürfnis ist, dann kannst du natürlich noch genauer in dich hineinhorchen.

Schreib einmal auf, was du für Werte hast und was dir besonders wichtig ist (Spontanität, Kreativität, Ordnung, Hilfsbereitschaft…). Im nächsten Schritt schreibst du auf, was die Personen, die du bewunderst, deiner Meinung nach für Eigenschaften haben und wofür du sie bewunderst. Erkennst du dort ein Muster?

Fällt dir auf, aus welchem Bereich du Vorbilder hast?

Generell – und insbesondere auf den Beruf bezogen – gehen die meisten Menschen in dem auf, was sie mit Begeisterung auch anderen näher bringen können. Wir wollen alle einen Sinn im Leben finden und der liegt meistens darin, dass man mit seinen Handlungen andere berührt.

Der Schuhmacher, den es glücklich macht zu sehen, wie andere seine Schuhe tragen. Der Trainer, der einem Publikum etwas beibringt, der Künstler, der sich darüber freut wenn andere seine Gemälde an der Wand hängen haben oder der Community Manager, der zufrieden ist, wenn er brennende Fragen beantworten und Kunden weiterhelfen konnte.

Reich werden

Das ist wohl der Traum von vielen. „Reich werden“, irgendwann mal nicht mehr arbeiten müssen, sondern nur noch können – wenn man will. Dazu aber zwei Dinge:

  1. Du kannst nur reich werden, wenn du deine Leidenschaft gefunden hast. Denn nur dort wirst du die Energie aufbringen, die es benötigt, um am Ball zu bleiben und hart für den Erfolg zu arbeiten.
  2. Wenn du mit deiner Leidenschaft reich geworden bist, dann wirst du sie gerne machen und auch danach nicht das Handtuch werfen und nur noch am Strand liegen. Weil es dir Freude macht.

Das ist eben das Prinzip. Einen Job, der nicht unsere Leidenschaft ist, machen wir mit dem Wunsch vor Augen, ihn irgendwann an den Nagel hängen zu können. Einen Job, der unsere Leidenschaft ist, den machen wir hingegen weil es uns glücklich macht. Den wollen wir gar nicht an den Nagel hängen. Das zu finden ist die Königsklasse und hat wirklich erst mal gar nichts mit Geld zu tun, sondern nur mit dem Gefühl in uns drin.

Auch Fehler sind erlaubt

Das geht nicht von heute auf morgen. Man muss sich erlauben, sich auch auszuprobieren und zwischendurch auf die Schnauze zu fallen. Try and error. Ich habe auch etwas vollkommen anderes studiert, als ich ursprünglich vor hatte. Mittlerweile arbeite ich aber auch schon wieder in einer anderen Branche als mein Studium. So what? Dafür kann ich mittlerweile morgens beim Weckerklingeln direkt aus dem Bett springen weil ich mich auf alles freue, was der Tag bringen kann. All die Möglichkeiten und die Dinge, die ich noch vor habe. Wenn das nicht verdammt viel wert ist, dann weiß ich auch nicht.

Weißt du schon, was deine Leidenschaft ist?

Die fabelhaften Bilder verdanke ich übrigens Martin von www.agentlemansjourney.com. Schaut mal bei ihm vorbei!

ich weiß nicht was ich will

 

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48 thoughts on “Ich weiß nicht was ich will – Finde deine Leidenschaft!

  1. L♥ebe was ist

    meine liebe Sarah,
    wieder regst du mich mit deinem tollen, gedankenvollen Beitrag zum nachdenken an 🙂
    zugeben muss ich ja schon, dass ich den Snooze-Button viiiiieeeeel zu häufig betätige! ich bin auch einfach kein Morgenmensch 😉
    zu wissen was ich (im Leben) will, meine ich aber schon … doch irgendwie ist das Leben eben auch ein Weg, auf dem sich vieles verändern kann!
    daher kann ich auch deine Einstellung nur teilen, dass man für das was man will, nicht zingend ausgebildet werden muss, sondern lieber sein Bauchgefühl und Herzen folgt 🙂

    die Fotos sind übrigens der Wahnsinn! du bist so hübsch meine Liebe! und da hat der Martin tolle Arbeit geleistet 🙂
    hab noch einen wundervollen Abend und bis ganz bald!
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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    1. Sarah

      Das stimmt natürlich absolut – im Prinzip ist das Leben ja nie ein gerader Weg, sondern immer ein Auf und Ab, Hin und Her. Da ändert sich vieles und da darf man auch mal zwischenzeitlich in eine Richtung laufen, die einem dann später nicht mehr gefällt. Du bist aber doch total mit beiden Beinen im Leben und weißt, was du willst. Dein Weg ist ja auch super spannend bisher und ich bin gespannt, wie es weiter geht. 🙂

      Liebe Grüße <3

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  2. Caroline

    Folge immer Deinem Herzen und bleibe Dir immer treu – das sind die beiden Schlüssel zum Erfolg und dies zu einem dauerhaften Erfolg. Du machst tolle Arbeit und ich bin mir sicher das Du Deinen Weg gehen wirst. Die meisten Menschen sind mit dem was Sie haben nicht zufrieden, meckern auf hohem Niveau und meinen immer weiter und höher „springen“ zu müssen. Nur wer bestimmt das? genau niemand nur wir selber. Und wenn ich mir ein Ziel setze, arbeite ich drauf hin bis ich es erreiche und dann hab ich auch Erfolg.

    Liebste Grüße
    Caroline | http://www.modesalat.com

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    1. Sarah

      Ganz richtig! Mit anderen vergleichen bringt nichts – im Endeffekt dürfen wir selber über unser Leben bestimmen und setzten unsere Ziele und Grenzen. 🙂

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  3. Salvia von Liebstöckelschuh

    Die meisten, aber nicht alle, sind heute in der glücklichen Lage, sich aussuchen zu dürfen, womit sie einen Großteil ihres Lebens verbringen werden. Und womit sie ihre Brötchen verdienen. Nie hatten wir soviele Optionen wie heute und ich vermute, nie war es schwieriger, sich zu entscheiden.
    Früher war ziemlich klar vorgegeben, dass der meist männliche Sprössling in die Fußstapfen des Vaters tritt und die weiblichen Nachkommen in der Familienarbeit versumpfen. Da blieb nicht viel Raum, um sich Gedanken zu machen…
    Aber in der Alles-ist-möglich-Scheinwelt landet man doch recht schnell in einer Frustrationsspirale, weil man sich entweder nicht richtig entscheiden knn aufgrund der zuvielen Möglichkeiten oder aber man erkennen darf, dass eben doch nicht alles so problemlos möglich ist, wie es einem weisgemacht wird.
    Glück hat, wer letztlich dann doch seine Berufung ausleben kann, die meisten aber werden sicherlich zeitlebens nur Suchende sein.
    Liebe Grüße
    Salvia von Liebstöckelschuh

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    1. Sarah

      Na von einfach hat auch keiner gesprochen. Genau das ist es ja, was ich damit sagen wollte: Die Leidenschaft für etwas zu finden heißt nicht, dass man sofort alle Ziele im Leben erreicht. Aber es ist dann wenigstens das, wofür man gerne kämpft und Opfer bringt. 🙂

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  4. Sandra

    Ein toller Beitrag, der wirklich zum Nachdenken anregt.

    Hab ich eine bestimmte Leidenschaft? Mimentan weiß ich das gar nicht so genau.

    Es gibt viel, was ich leidenschaftlich erledige bzw. gern erledige. Aber ob ich das machen würde, wenn ich andere Möglichkeiten hätte? Schwere Frage, da muß ich noch überlegen.

    Liebe Grüße an Dich
    Sandra

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    1. Sarah

      Man muss es ja auch gar nicht immer sofort wissen. Die Hauptsache ist ja, dass man zufrieden und glücklich ist. Und wenn du schon etwas hast, was du leidenschaftlich erledigst, dann ist das doch viel wert! 🙂

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  5. Mira Vellichor

    Ein unglaublich toller Beitrag! Ein großes Problem liegt heute denk ich wirklich auch in einer eigentlich tollen Sache: Uns steht alles offen. Wir können tun und werden, was wir möchten. Wir können überall hin, wir sind an nichts gebunden. Und das überfordert einfach. Mich damals auch! Mittlerweile habe ich, auch viel über klassisches Ausschlussverfahren, meine Leidenschaft umzingelt. <3

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    1. Sarah

      Ja, es dauert sicher seine Zeit, um „seinen“ Weg zu finden und sich in der Masse von Möglichkeiten zu orientieren. Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass es immer weniger klassische Lebensläufe und mehr Quereinsteiger geben wird. Was aber toll ist. Menschen mit buntem Lebenslauf haben eben auch vielschichtigere Erfahrungen und sind immer eine Bereicherung. 🙂

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  6. Leni

    Ich war bisher noch nie ein Morgenmensch, in der Schule fiel mir das Aufstehen immer total schwer. Als ich dann zur Uni gegangen bin hat sich das irgendwie ein bisschen geändert, ich bin zwar nicht aus dem Bett gesprungen und war sofort fit, aber das aufwachen war irgendwie angenehmer. Ich hoffe einfach mal, dass das später im Beruf auch so bleibt.
    Sonst muss ich noch mal in mich hineinhorchen 😉
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

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    1. Sarah

      Na ich meine mit dem Weckerklingeln auch nicht, dass man ab jetzt um halb 6 aus den Federn springen muss. Ich schlafe auch lieber länger – aber wenn ich dann aufwache, hab ich keinen Grund mich vor dem Tag zu verstecken und länger im Bett zu bleiben (es sei denn es ist ein Tag, an dem ich beschließe im Bett zu bleiben weil ich es will. Nicht, weil ich mich vor etwas drüceke). Das ist das Schöne 🙂

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  7. Ronja

    Hallo liebe Sarah,
    zuerst mal: WOW! Du bist ja ein richtiges Model! Wirklich wunder-wunderschöne Fotos!
    Mit dem Thema sprichst du mir aus der Seele. Als Jugendlicher wird überhaupt nicht richtig vermittelt, welche Richtung jeder persönlich einschlagen möchte. Ich fühlte mich damals auch ins kalte Wasser geworfen und hab dann „einfach mal“ den Wirtschaftszweig eingeschlagen. Heute arbeite ich als Industriekauffrau im Einkauf eines Automobilherstellers. Natürlich hätte ich auch lieber einen Beruf, der mir wirklich aufrichtig Spaß macht. Beispielsweiße MakeUp-Artist, Interior-Designerin… Aber für mich war immer wichtig, dass ich einen Job habe, der eine fixe Base hat. Aber wer weiß, wie das später einmal aussehen wird. Die Zukunft hat man leider nicht (komplett) in der Hand. Liebste Grüße Ronja

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    1. Sarah

      Na klar, eine solide Grundlage ist auch super wichtig! Jeder setzt doch seine Prioritäten anders und das ist ja das Schöne daran. So lange man etwas gefunden hat, das einen morgens aufstehen lässt, hat man doch schon verdammt viel richtig gemacht 🙂

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  8. Catherine

    Toller und sehr hilfreicher Beitrag, mich als neue Leserin würde interessieren was deine Leidenschaft ist 🙂

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    1. Sarah

      Das Schreiben und die Fotografie <3 Beides kann ich sowohl in meinem Hauptberuf als Social Media Mangerin, als auch in meinem Nebenberuf als Fotografin ausleben und bin super happy, diesen Schritt gemacht zu haben. Gelernt habe ich nämlich etwas ganz anderes - Biologie.

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  9. Sigrid Braun

    Ein toller Post liebe Sarah!
    Ich finde es gut, dass man sich heute solche Gedanken machen und überlegen kann was man tun möchte. Ich gehöre ja zu den Seniorbloggern deshalb kenne ich auch die andere Seite bez, ich weiß wie es früher war. Ich hatte in der Schule gute Noten und wäre so gerne weiter zur Schule gegangen aber das durfte ich nicht.
    Als ich dann 1969 aus der Schule kam wurde mir gesagt was ich zu tun hatte, ich wurde einfach ins Friseurgeschäft meiner Tante gesteckt. Ich habe diesen Beruf so gehasst, weil ich das überhaupt nicht lernen wollte. Ich werde heute noch wütend, wenn ich daran denke.
    Liebe Grüße
    Sigrid

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    1. Sarah

      Das glaube ich! Es sind doch mittlerweile richtige Luxuszeiten für alle, die den Großteil ihres Berufslebens noch vor sich haben. Andere Generation, andere Probleme eben. Ich hoffe, du konntest aber Frieden mit deinem Werdegang schließen und hast dir bis heute etwas Schönes aufgebaut. Wenn ich deinen Blog mit deiner USA-Reise verfolge, bin ich zumindest sicher, dass auch ein blöder Job nicht alles versauen konnte. 😉
      Liebe Grüße

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  10. Saskia

    Hallo liebe Sarah!
    Ein sehr spannendes Thema,dass du dir für diese Beitrag ausgesucht hast. Ich glaube aber, wir müssen nicht die eine Leidenschaft finden, um glücklich und erfolgreich zu sein. Manche haben zum Beispiel ganz viele Leidenschaft, die alle gleich viel wert sind und gehen aber vielleicht nur einer beruflich und den anderen privat nach. Oder aber man sieht seinen Job nur als Mittel zum Zweck, bei dem man sein Geld verdient und zufrieden ist. Die Leidenschaften verlagern sich dann eher auf das private Umfeld.
    Ich sehe das aber genau wie du – wenn wir etwas gefunden haben, dass uns zu hundertprozent erfüllt, dann müssen wir durchhalten. Und immer und immer weiter machen. Denn der Weg wird sich immer lohnen.
    Ansonsten ist wohl das wichtigste – immer glücklich bei dem zu sein was man tut (auch wen ndas natürlich nicht immer so einfach ist)!
    Danke für den herrlich inspirierenden Post!

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Donnerstag!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von http://www.demwindentgegen.de 

    Antworten

    1. Sarah

      Na klar, man kann auch ganz viele Interessen und Leidenschaften haben! Bei mir ist das selber auch ein Mix aus verschiedenen Dingen – aber genau das macht unsere Generation ja so spannend. Egal, was wir für eine Ausbildung haben – durch den Mix an verschiedenen Interessen und der Möglichkeit heutzutage fast alles zu erlernen, ergeben sich ganz einzigartige Möglichkeiten.
      Und natürlich verstehe ich auch, dass für viele der Job nur ein Mittel zum Zweck ist. Aber niemand kann mir erzählen, dass er damit glücklich wird, 2/3 seines Lebens mit einem Job zu verbringen, der ihm nicht gefällt. Dann verstehe ich nicht, warum man nicht etwas ändert, sondern weiter daran festhält. Gerade bei den vielen Möglichkeiten, die es heute gibt.

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  11. Jessica

    Das ist ein toller Beitrag, der zum Nachdenken anregt! Für mich ist definitiv das Bloggen zu einer Leidenschaft geworden. Ich kann mir keinen Tag mehr ohne vorstellen, es macht mir einfach zu viel Spaß zu bloggen und Blogs zu entdecken. Und das wirkt sich dauerhaft auf die Stimmung aus, die so positiv ist, dass ich einfach nur glücklich sein kann 🙂

    Liebe Grüße,
    Jessi
    http://moredolcevita.at

    Antworten

    1. Sarah

      Das kenn ich <3 Freut mich sehr, dass du da auch deine Leidenschaft gefunden hast!

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  12. Maria

    Ein wirklich spannendes, aber auch sehr aktuelles Thema in der heutigen Gesellschaft. Aufgrund der vielen Auswahlmöglichkeiten, die man heute nach der Schule hat, fällt die Auswahl nicht leicht und da ist es einfach mal „ins Klo zu greifen“.
    Ich bin der Meinung, dass es die Möglichkeit geben muss erstmal ein paar Sachen auszuprobieren um das zu finden wofür man wirklich brennt. Schließlich lebt man nur einmal und ich möchte nicht nur leben um zu arbeiten und dann im schlimmsten Fall in einem Job festzusitzen, den ich furchtbar finde.

    Antworten

    1. Sarah

      Eben, man muss auch mal einen Griff ins Klo machen dürfen. Sogar sollen. Wie sonst soll man die Erfahrungen machen, die wir brauchen, um eine Entscheidung treffen zu können? Stimme dir da voll und ganz zu 🙂

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  13. Wioleta

    Ein richtig toller Beitrag, der mir zur Zeit total aus der Seele spricht! Ich habe während meiner Ausbildung zur Industriekauffrau zufällig einen Job als Chefassistentin bekommen. Das hat mir die ganze Ausbildung gerettet, denn die ganze langweilige Auftragsbearbeitung und Buchhaltung ist mir wahnsinnig auf den Nerv gegangen. Wäre ich dort nicht im 2. Lehrjahr hingekommen, wer weiß, vielleicht hätte ich abgebrochen. Aber so sehr mir der Job wirklich Spaß macht, er macht mich privat unglücklich ? ich bin immer im Stress, mache Überstunden und komme genervt von der Arbeit und habe keine Kraft mehr für meine Familie. Und besonders meine Tochter braucht mich.
    Was die Alternative wäre? Ich weiß es nicht.

    Antworten

    1. Sarah

      Na immerhin hast du schon eine Erkenntnis – und darauf kann man doch hervorragend aufbauen. Überleg dir, was dich glücklich machen würde und dann informiere dich, wie du das umsetzen kannst. Vielleicht eine Arbeit von zu Hause aus? Vielleicht auch nur ein anderer Arbeitgeber. Möglichkeiten gibt es. Du kannst am besten einschätzen, wo es hakt und dann kann man es angehen. Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir dabei alles Gute <3

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  14. Karolina

    toller beitrag meine liebe! ich muss dir gestehen, ich konnte in jungen jahren nicht wirklich das machen, was meine leidenschaft war, denn hinter mir standen meine eltern die mir ständig mitgeteilt haben, das ist nix für dich, denn damit kannst du kein geld verdienen. also studierte ich halbherzig sachen, die zu dem zeitpunkt angesagt waren und brach die studien auch ab weil sie mich nicht interessierten. meine mutter wollte durch mich ihre ziele und träume erfüllen, was aber nicht funktioniert hat, da ich einfach einen zu sturren kopf hatte. und erst jetzt mit 34 ziehe ich mein ding durch. lang hats gebraucht – aber ich denke dafür ist es nie zu spät.
    glg karolina
    https://kardiaserena.at

    Antworten

    1. Sarah

      Umso schöner, dass du es dann mittlerweile machst! Das finde ich grandios 🙂 Und du hast absolut Recht: Es ist NIE zu spät. Dieses ganze Zurückblicken und hätte/wäre/könnte bringt uns gar nichts – darüber vergessen wir oft nur, dass da vor uns noch ganz viele weiße Blätter sind, die wir selber voll schreiben können.

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  15. Orange Diamond

    Deine Worte sind toll! Das erinnert mich an meine Situation als ich meinen beruflichen Weg gehen musste! Einfach ist es nicht, aber es öffnet sich eine Tür die du dann gehen wirst!
    Liebe Grüße,
    Alex.

    Antworten

  16. katy fox

    wow ich mag solche beiträge was zum denken anregen – was will ich wirklich? wo möchte ich einmal stehen?
    es gibt akutell so viele auswahlmöglichkeiten und oft ist es schwer im jungen alter schon zu wissen – was man später einmal machen will 🙂
    ich glaube ich bin gerade dabei etwas zu finden was mir richtig spaß macht u wie du sagst wo meine leidenschaft liegt – es dauert zwar aber das is mir egal ich hab schon mal ein ziel
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

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    1. Sarah

      Man muss es ja auch gar nicht direkt wissen. Und noch viel wichtiger: Man muss nicht die EINE Sache finden, die man für den Rest seines Lebens machen will. Dafür haben wir ja zum Glück all die Möglichkeiten uns weiter zu bilden und immer wieder neu anzufangen, wenn es sein muss. 🙂

      Antworten

  17. Chris

    Liebe Sarah,

    das hast du ganz toll geschrieben! Ich habe deine Worte und den Text aufgesaugt! Ich finde besonders den Part mit dem „Reich werden“ sehr hilfreich. Wir streben ja irgendwie alle danach. Doch manchmal frage ich mich, ob ich glücklicher wäre, wenn ich alles hätte und meiner Leidenschaft aber nicht mehr nachgehen würde. Ein toller Gedanke, den du aufgreifst. Das sollte man sich mal bewusst machen.

    LG Chris

    von http://pretty-you.de/

    Antworten

    1. Sarah

      Danke, es freut mich, dass dir der Text so gefallen hat! Und vielleicht kann ich es ergänzend sogar noch etwas umformulieren: Wenn wir unserer Leidenschaft nachgehen, sind wir reich. Unabhängig vom Geld 🙂

      Antworten

  18. Julia

    Hallo liebe Sarah,
    ein ganz toller Beitrag! Letztes Jahr um diese Zeit war ich in so einer kleinen „Krise“. Ich war kurz davor, mein Abitur zu machen. Ich wusste aber leider nicht mehr wofür ich das alles machen sollte. Ich lernte, und versuchte immer aufmerksam zu sein in der Schule. irgendwann fragte ich mich, warum tue ich das überhaupt?! Alle hatten einen Plan, bis auf ich. Es kam so wie es kommen musste, ich schrieb schlechte Noten und schwänzte. Dann schaltete sich mein Freund ein. Er wusste, was ich brauchte: ein Hobby! Deshalb gestaltete er mir meinen Blog. Dort merkte ich, dass ich mich für Mode interessiere und gerne schreibe. Nächste Woche fange ich an, Modejournalismus zu studieren:)
    Ich finde, du hast den Beitrag so schön geschrieben. Es liest sich wirklich gut.
    Die Bilder sind auch super geworden!
    Liebe Grüße
    Julia
    http://www.aboutjulia.de

    Antworten

    1. Sarah

      Wow! Das nenne ich mal eine inspirierende und tolle Geschichte 🙂 Freut mich wahnsinnig zu lesen, dass du mit einem kleinen Stupser deines Freundes letztendlich etwas gefunden hast, wofür du brennst. Genau so läuft es doch auch im Leben – es gibt immer Phasen, in denen man strauchelt oder orientierungslos ist. Dann müssen wir ausprobieren und ins Handeln kommen, vielleicht auch mal einen Fehlschlag haben aber auf jeden Fall etwas Neues entdecken – und schon kann daraus ein ganz neuer Weg werden. Dann hat man plötzlich doch wieder Orientierung und man weiß, wie es weiter geht.
      Ich wünsche dir beim Studium ganz viel Erfolg! Das rockst du sicher 🙂

      Antworten

  19. Mona

    Liebe Sarah,
    das ist doch ganz normal, dass man sich erst einmal finden muss und darf. Lass dir Zeit, probier dich aus. Die Welt ist heutzutage voller wunderbarer Möglichkeiten! Wenn du magst, schau mal im Link: Da kannst du eine kostenlose Kurzanalyse machen lassen. Die Analyse hilft dabei den richtigen Weg zu finden. Mir hat das super geholfen und war ein ziemlicher Game-Changer. Alles Liebe auf deinem Weg!
    Ganz liebe Grüße
    Mona

    Antworten

    1. Sarah

      Hallo Mona,
      ich habe meinen Weg doch schon längst gefunden. Danke aber für dein Angebot. 🙂

      Antworten

  20. Nadine

    So ein toller Beitrag, ich bin echt sprachlos!
    Meine Leidenschaft entdecken und daran zu arbeiten… DAMIT zu arbeiten… das zu verbinden… das zu machen, was mich glücklich macht. Das sind Gedanken, die ich schon sehr lange habe.
    Da ich sonst nicht weiß, was ich dazu noch schreiben soll (du hast ja schon alles geschrieben^^) sag ich einfach mal, dass ich noch nicht genau weiß, was es bei mir wird, aber die Richtung hab ich schon 🙂

    Antworten

  21. Sandra

    Hallo Sarah,
    schöner Beitrag. Du hast wirklich recht, viele in „unserer Generation“ wissen wirklich nicht was sie wollen.
    Bei mir hat es auch angefangen, indem ich herausgefunden habe, was ich nicht möchte.
    Das Ziel sollte es aber immer sein das zu machen, was einen glücklich macht und wofür man gerne jeden morgen aufsteht.

    Liebe Grüße
    Sandra

    Antworten

    1. Sarah

      Oh, das ist auch eine hervorragende Strategie, mit dem Ausschluss-Prinzip anzufangen. Könnte ich bei Gelegenheit noch einmal hier ergänzen 🙂

      Antworten

  22. Puderperlen

    So ein toller, inspirierender und motivierender Beitrag! Du regst einen definitiv zum Nachdenken an. Ich muss sagen, ich habe meine Leidenschaft noch nicht ganz gefunden, bin dem durch meinen Blog schon einiges näher gekommen!

    Liebe Grüße, Larissa

    Antworten

    1. Sarah

      Es ist ja auch kein Wettlauf, seine Leidenschaft zu finden. Oft gibt es ja nicht mal nur „die eine“ – sondern mehrere 🙂

      Antworten

  23. Avaganza

    Ein schöner Beitrag und ich kann deine Gedanken sehr gut nachvollziehen. Mein Credo ist immer meinem Herzen zu folgen – denn was man nicht mit Leidenschaft macht, macht auf Dauer nicht glücklich und der Erfolg stellt sich auch nicht ein.

    Liebste Grüße
    Verena

    Antworten

  24. Jimena

    Sehr schöner, hilfreicher Beitrag – vielen Dank dafür! Die Bilder sehen übrigens auch ganz toll aus 🙂

    Liebe Grüße
    Jimena von littlethingcalledlove.de

    Antworten

  25. dilan

    Was für ein gut geschrieben Text! Regt einem wirklich zum nachdenken an.
    Bin gerade echt froh, deine Website gefunden zu haben – so schön und genau mein Geschmack!
    PS: das Outfit steht dir ausgezeichnet <3

    Lots of Love, Dilan from  DILANERGUL

    Antworten

  26. Daniela

    Du hast so recht. Ich habe unzählige Praktikas gemacht, bevor ich wusste, was ich eigentlich will. Ich habe mich dann 2 Jahre darauf fokussiert, bevor ich eine Ausbildungsstelle bekommen habe und heute macht mich der Job einfach 24/7 total glücklich (mit Ausnahme des Chefs). Und das, obwohl alle gesagt haben, ich könnte das sowieso nicht.

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

    Antworten

    1. Sarah

      Wenn jemand sagt, dass man das sowieso nicht kann, finde ich das immer nur noch mehr Ansporn. 🙂 Sehr cool, dass du schon deine Leidenschaft in dem Job gefunden hast! Wünsche dir da weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit.

      Antworten

  27. Andreas

    Liebe Sarah, absolut klasse und wahr, was du schreibst! Das stimmt, dass wir bereits in der Schule dieses schreckliche Leben aufgezeigt bekommen… Ich habe schon sehr früh versucht, da auszubrechen, weil mir absolut klar war: das mache ich nicht! Es hat aber etwa 10 Jahre gebraucht bevor ich das so endgültig verstanden habe, was du schreibst, das wir wirklich soo viele Möglichkietne haben usner Leben zu gestalten, wie wir es wollen, es braucht nur eine Menge Mut, weil das auch in der Regel bedeutet, in die Selbstständigkeit zu gehen.

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