Flammkuchen mit Brie und Apfel – Herbstrezept

Flammkuchen mit Brie und Apfel

Mich hat in letzter Zeit einfach die Koch- und Backlust gepackt. Es gibt aber auch einfach keine bessere Jahreszeit als den Herbst, um sich an den vielen saisonalen Lebensmitteln zu bedienen und eine Köstlichkeit nach der anderen zu zaubern. Wenn ihr letzte Woche schon meine leichte Rote Beete Suppe gesehen habt, dann gibt es jetzt etwas Deftiges, das den Magen wärmt: Flammkuchen mit Brie und Apfel.

 

Zutaten

Kommen wir zu den Zutaten des Herbst-Flammkuchen. Es wird wieder mal eine tolle Mischung aus sauer, süß und vor allem auch deftig – genau richtig also zu einem Glas Federweißer. Den Teig kann man super schnell und einfach selber machen, das Belegen geht dann eigentlich schon nach Belieben.

Für den Teig

250 g Mehl (ich habe Dinkelmehl genutzt)

125 ml Wasser

2 EL Öl

1/4 Würfel Hefe

ein Schuss Milch

eine Prise Salz

Für den Belag

1 saurer Apfel (z.B. Boskop)

2 Schalotten

1 Becher Schmand

Brie

Olivenöl

eine Hand voll Walnüsse

etwas Zucker

Salz & Pfeffer

flammkuchen mit brie und apfel

Zubereitung

Die Zubereitung ist absolut idiotensicher. Werft für den Teig alle Zutaten zusammen in einen Topf und knetet gut durch. Nehmt genau so viel Milch, dass der Teig noch fest bleibt und nicht zu matschig wird. Falls es doch zu viel war, fügt einfach noch ein wenig Mehl hinzu.

Der Teig

Dann rollt ihr zwei Flammkuchen aus dem Teig. Schön flach, dass der Boden nur wenige Millimeter hoch ist. Anschließend verteilt ihr den Schmand darauf. Hier gilt: Bedeckt den Boden gut und mit einer ordentlichen Schicht, denn im Ofen wird es sonst sehr trocken.

Jetzt stellt ihr den Ofen schon einmal auf 250°C Ober- und Unterhitze (nicht Umluft!) und lasst ihn vorwärmen.

Der Belag

In der Zwischenzeit schneidet ihr die Zwiebeln in Ringe und und den Apfel in dünne Scheiben.

Nun gebt ihr einen Schuss Olivenöl in eine Pfanne und lasst es heiß werden. Sobald es Brattemperatur erreicht hat, gebt ihr die Schalotten hinzu, streut Zucker drüber und lasst sie karamellisieren. Das dürfte nur wenige Minuten dauern und geht super schnell. Die Zwiebeln könnt ihr dann schon mal auf dem Schmand verteilen.

In der gleichen Pfanne bratet ihr jetzt noch kurz die Apfelscheiben von beiden Seiten an. Ca. 1 Minute pro Seite. Dann auch die ab auf den Flammkuchen.

Zuletzt noch den Brie drauf werfen, die Walnüsse verteilen und etwas mit Pfeffer und Salz würzen.

Nun kann der Flammkuchen in den Ofen und für ca. 10 Minuten backen. Fertig!

flammkuchen mit brie und apfel

 

 

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17 thoughts on “Flammkuchen mit Brie und Apfel – Herbstrezept

  1. katy fox

    schaut das lecker aus 🙂 hab erst vor kurzem ein ähnliches rezept gepostet!
    ahh hätte ich liebend gerne zum abendessen nur ich hab echt keine lust mehr in der küche zu sehen – obwohls echt super schnell geht
    glg katy

    http://www.lakatyfox.com

    Antworten

    1. Sarah

      Herbst ist auch einfach Flammkuchenzeit <3 Kann aber auch verstehen, dass man nicht immer Lust hat selber zu kochen. Geht mir ja nicht anders. 🙂 Zum Glück werde ich heute Abend bekocht 😀

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  2. Sassi

    Yummy das sieht ja wirklich lecker aus und obwohl ich grad gegessen habe, bekomme ich gleich wieder Appetit. Nachdem ich ein großer Flammkuchenfan bin werde ich diese Variante definitiv bald ausprobieren.
    Alles Lieb
    Sassi

    Antworten

    1. Sarah

      Dann lass es dir schmecken. 🙂

      Liebe Grüße

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  3. Isabelle

    Das sieht wirklich lecker aus! Den klassischen Flammkuchen esse ich wirklich sehr gerne, aber diese Variante war mir bisher noch nicht bekannt, muss ich unbedingt demnächst mal ausprobieren.

    Liebe Grüße, Isabelle
    https://lapetitelune.de/

    Antworten

    1. Sarah

      Ist zur Abwechslung auf jeden Fall mal etwas anderes 🙂 Und hat genau die richtige Mischung aus herzhaft und süß.
      Liebe Grüße
      Sarah

      Antworten

  4. Farina

    Das sieht spannend aus! Kommt mit zu meinen Old-School-Lesezeichen ^^
    Merci Beaucoup!
    Liebe Grüße aus Erfurt

    Ps.: Tolles Logo! Eigenkreation?

    Antworten

    1. Sarah

      Freut mich zu lesen! Dann hoffe ich, du probierst ihn mal aus und es schmeckt 🙂

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  5. Saskia

    Hallo liebe Sarah!
    Oh das sieht wirklich soo lecker aus!! Ich liebe den Herbst auch für all das saisonaler Gemüse – es ist herrlich! So schön wie es im Sommer eben all die Beeren gibt 🙂
    Ich habe tatsächlich noch nie richtig Flammkuchen gegessen – es wird also wohl mal Zeit 😀 Allerdings dann in einer veganer Variante – ic hglaube ich wandel dein Rezept einfach ab 🙂 Danke für die Inspiration!

    Ich wünsche Dir einen wunderbaren Abend!
    Liebste Grüße an Dich! ♥ Saskia von DemWindentgegen

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    1. Sarah

      Klar, das sollte auch in veganer Variante gehen – gibt ja zum Glück für alles den passenden Ersatz 🙂 Lass es dir schmecken!

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  6. Daniela

    Das sieht verdammt lecker aus und klingt total einfach <3 Kann mir den wer heute abend machen? Irgendwer?!

    Liebst Daniela
    von http://cocoquestion.de

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    1. Sarah

      Und, hat dich jemand bekocht? 😀

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  7. L♥ebe was ist

    ohh meine Liebe,
    dein Flammkuchen schaut einfach perfekt aus! hab’s dir ja bereits geschrieben, der könnte glatt mit der französchen Tarte flambé im Café de France konkurrieren. dort ist meine Liebesorte der mit Walnüssen und karamellisierten Weintrauben.
    dein rezept klingt auch super easy – und wie hast du den Teig nur so wahnsinnig dünn und knusprig bekommen?!

    werde ich spätestens beim nächsten Besuch in Berlin ausprobieren 🙂
    liebste Grüße und bis ganz bald,
    ❤ Tina von http://liebewasist.com

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    1. Sarah

      Mhmm mit karamellisierten Weintrauben klingt auch sehr gut! Ich glaube, wir müssen das nächste mal nach dem Shoot doch unbedingt noch in das Café de France 😉

      Zum Teig: Gaaaanz dünn ausrollen! Waren tatsächlich nur noch so 2-3 mm, würde ich sagen. Dann klappt das hervorragend!

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  8. katalin

    Hallo Sarah, ich will schon länger Flammkuchen machten aber irgendwie kam nie dazu. Dein Rezept lässt das Wasser in meinem Mund zusammenlaufen 🙂 Werfe es ohne Schmand Nachbacken. Beim wie viel Grad hast Du es gebacken‘?
    Liebe Grüße,
    Katalin
    http://www.disawistories.com

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    1. Sarah

      Am besten bei knapp 250°C mit Ober- und Unterhitze 🙂

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  9. Tina

    Oh mein Gott was für eine coole Idee. Muss ich auch unbedingt demnächst ausprobieren. Deine Foodbilder sind übrigens wunderschön. Ich habe 2 linke Hände, wenn es um Foodfotografie geht 🙂

    LG
    Tina

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